Fotografie

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Wie ich zu meiner Kamera gekommen bin


Ich habe ein paar Jahre mit einer recht billigen Kompaktkamera fotografiert und irgendwann kam einfach der Zeitpunkt, an dem was Besseres her sollte. Ich hatte recht genaue Vorstellungen, was ich wollte: bessere Bildqualität (vor allem im Nahbereich, da dort meine Kompakte völlig versagte) und Einfluss auf Einstellungen wie Blende, Belichtungszeit, ISO...
Bei der Systemart war ich mir jedoch sehr unschlüssig und ging in einen Fachmarkt, um mir ein etwas genaueres Bild zu machen. Mit den Spiegelreflexkameras konnte ich mich einfach nicht anfreunden, weil sie einfach sehr wuchtig sind, in Größe sowie im Gewicht. Ich bin eine recht zierliche Person und das Tragegefühl war einfach nicht meins. Die verschiedenen Ausführungen von Bridgekameras konnten mich von der Handhabung nicht überzeugen. Die Menüführung fand ich recht verwirrend und man kann zum Fokussieren nicht am Objektiv drehen, geschweige denn Objektive wechseln. Über Systemkameras habe ich mich im Vorfeld auch informiert, hatte die im Geschäft aber nicht wirklich auf dem Schirm.

Ein Berater kam auf mich zu. Normalerweise mag ich das nicht so sehr, da ich dann immer das Gefühl habe, dass mir etwas aufgeschwatzt wird, aber der machte einen sympatischen Eindruck. Als ich von meinen Vorstellungen erzählte, schickte er mich sofort in die Reihe der Systemkameras und stellte mir die Panasonic Lumix DMC G3 vor. Ich war sofort begeistert. Sie ist leichter und kleiner als eine Spiegelreflex, da die aufwendige Spiegelmechanik fehlt (vom Body her gibt es aber noch wesentlich kompaktere). Auch wenn ich hauptsächlich durch den Sucher Bilder machen möchte, hat mich das dreh- und schwenkbare Display überzeugt. Die Lupenfunktion beim manuellen Fokussieren ist auch eine feine Sache.
Bei der Bildqualität stehen Systemkameras inzwischen den "Spiegelreflexern" je nach Preisklasse auch in fast nichts mehr nach.



Wenn ihr mehr über den Vergleich Spiegelreflex und spiegellose Systeme wissen möchtet, könnt ihr hier oder hier mal vorbei schauen.

Nachtrag:
Inzwischen habe ich zwei Objektive gefunden, mit denen ich sehr glücklich bin. Beide habe ich relativ günstig bei Ebay ersteigert. Wenn die Vorbesitzer pfleglich damit umgegangen sind - was bei mir glücklicherweise der Fall war - , kann man so reichlich sparen.

Mein Immerdrauf ist das Panasonic Lumix G 20 mm f1.7 Pancake
Ich hatte erst bedenken, ob sich eine Festbrennweite als (Fast)Immerdrauf eignet, aber diese haben sich schnell erledigt, nachdem ich feststellte, dass es auch auf Reisen super Dienste leistet. Durch die Offenblende von 1.7 gelangen mir unter anderem brauchbare Bilder aus der freien Hand in einer Höhle. Ab da an, war ich schon bisschen verliebt^^


Durch die Pfannkuchenbauweise, schrumpfen die Abmessungen meines Schätzchens nochmal. Durch die mitgelieferte Gegenlichtblende wird sie wieder etwas größer, aber so kann ich auf den lästigen Objektivdeckel verzichten. Außerdem gefällt mir das spacige Aussehen :)

Der zweite im Bunde ist das Panasonic Leica DG Macro-Elmarit 45mm F2.8 ASPH OIS. 
Das kommt drauf, wenn ich mit einer speziellen Motividee im Makrobereich fotografieren möchte. Für Portrait-Fotografie eignet es sich auch hervorragend (mach ich aber selten). Ich liebe das Bokeh!:)
OIS ist die spezielle Bezeichnung von Panasonic für den optischen Bildstabilisator. Damit kann ich Makros auch ohne Stativ fotografieren. Da werden eingefleischte Fotografiebegeisterte vielleicht aufschreien: "Wie kann man nur", aber ich muss zugeben, dass ich sehr stativfaul bin (gibt es das Wort? ich denke manche vertstehen genau, was ich meine;). 

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