Zwischen zwei Regenfällen konnte ich nun meine Makro-Linse testen. Musste fix gehen, da es schneller wieder zu tropfen anfing als mir lieb war, aber seht selbst.



Ich habe bewusst Linse geschrieben, da es halt kein Objektiv ist. Dieses war mir für den Anfang einfach zu teuer. 
Wenn ihr auch schon länger überlegt, euch ein Makroobjektiv zu gönnen, der Preis euch aber zu hoch ist, kann ich den Raynox Makro-Objektivvorsatz empfehlen. Er besteht aus einer Linse und einem Adapter (Schnappfassung). Beides zusammen klemmt ihr einfach vorn aufs Objektiv und los gehts.
Zu beachten ist dabei, dass sich die Linse für Objektive mit einem Filtergewinde von 52-67 mm eignet und dass je nach Brennweite eine Vignette zu sehen sein kann. Bei meinen Fotos ist das zum Teil auch zu sehen. Notfalls kann man das Foto aber nachträglich beschneiden;)
Über Ostern war ich wieder mal in meiner Heimat: Familie und Freunde wiedersehen. Auch wenn das Wetter nicht zum raus gehen einlud...wir gingen raus - Gassi mit Cola






Ich komme immer wieder gern in meine Heimat. Auch weil sich viel verändert. Das sogenannte Lausitzer Seenland entwickelt sich immer weiter. Im Sommer werde ich eine große Radtour machen wie in alten Zeiten, Fotos machen und mit früheren gegenüber stellen.
Hier ein paar Bilder die schon älter sind:
 
Blick von Sedlitz über den Großräschener See (2009)
"Überbleibsel" der Kohleförderung
Flugplatz Kleinkoschen
"Rostiger Nagel" mitten im Seenland
RIP Freddy

Liebe Grüße
Melly
Gestern habe ich mit M. mal was ganz anderes ausprobiert: Lightpainting.

Ich habe mich wahnsinnig drauf gefreut und hatte hohe Erwartungen. Diese wurden leider nicht erfüllt, da ich mit meiner Kamera Probleme hatte... aber Spaß gemacht hat es trotzdem und so möchte ich euch die Fotos nicht vorenthalten.


Location: Ein toller Lost Place bei Nacht, genauer ein altes Möbelcenter in Taubenheim. Schon die Anfahrt war etwas gruselig, so im Dunkeln und totaler Stille. Wir waren ausgestattet mit verschiedenen Lichtquellen (LEDs und n größerer Strahler), Stativ, Fernauslöser, warmer Kleidung und natürlich meiner Kamera^^
Im Gabäude an sich wurde es nicht besser: Scherben (naja, nix besonderes bei solchen Gebäuden), Schnee und Eis in Treppenräumen. Aber in den Räumen wo früher die Möbel ausgestellt waren, lag überall Teppich aus und es roch sehr angenehm.
Ich hatte einige Motiv-Ideen, aber bei der Dunkelheit streikte meine Kamera, trotz manuellem Modus. Sie löste einfach nicht aus. Ich werde mich nochmal mit den Fokus-Einstellungen vertraut machen müssen. Vielleicht liegt es daran, denn wo nur Dunkelheit, gibt es ja kein Objekt zum Scharfstellen... nach einigem Rumprobieren habe ich eine Alternative gefunden, mit der wir ein paar Bilder machen konnten. Leider weniger kreativ als wir eigentlich vor hatten.



Das Licht über M's Kopf sollen Gedankenblasen sein^^
Weil unsere Füße und Hände leider langsam einfroren, haben wir es erstmal dabei belassen. Da es aber echt Spaß gemacht hat, werde ich weiter üben mit Licht zu malen und hoffe, dass ich Leute finde, die das quasie im Team machen wollen, denn allein macht es nur halb so viel Spaß und M. wohnt ja doch einige Kilometer weit weg.
Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, mal ein paar Bilder zu machen. Würde mich interessieren, wie ihr klar kommt und was für Ideen ihr habt:)
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
(Indianische Weisheit)

Heut haben wir endlich getan, was ich schon lange machen wollte: Tierheimhunde ausführen. Es war zwar eisig kalt, aber die Sonne schien prächtig. Wir sind nach Riesa gefahren, weil es das Tierheim in Dresden in der Form leider nicht anbietet. Unsere Auswahl war etwas "unglücklich", was dazu führte, dass wir in ca. 90 Minuten nacheinander mit drei Hunden Gassi waren^^
Der erste Püppi: ein schon altes, kleines Mischlings-Mädchen, was mir aufgefallen ist, da sie ganz lieb und ruhig schaute, während die Anderen laut bellten. Die Leiterin hat uns "vorgewarnt", aber dass sie nur noch so langsam laufen kann, dass man es in reichlich 20 Minuten nur um das kleine Tierheim schafft, kann man ja nicht ahnen. Sie ist ein Fundhund...wie traurig, dass sie ihren Lebensabend womöglich im Tierheim verbringen muss.

Die Zweite: Lady. Da sie mich nach der Leinenübergabe mit Schäferhund-Kraft zum Ausgang zog, überließ ich Robert die Leine. Sie lief auch bedächtig, aber durch ihre Größe ging es doch wesentlich schneller voran:) Allerdings meinte die gute Frau: Mal sehen, wie sie bei ihnen läuft. Sie ist ziemlich störrisch und bleibt manchmal einfach stehen. Und siehe da: nach etwa 10 Minuten war sie auch durch starkes Ziehen nicht vorwärts zu bewegen. Wie sie schaute - herrlich. Wenn Tiere doch sprechen könnten. So machten wir kehrt...
Der Dritte: Hasso, keine Ahnung was für Rasse, mittlere Größe. Mit ihm sind wir weiter gekommen. Wir wären auch noch gern weiter gelaufen, aber die Gesichter und Hände froren uns ein.

Als wir das Tierheim verließen, zog am Himmel ein Flugzeug vorbei mit fettem Banner: "Willst du mich heiraten". Ich dachte immer, sowas gibt es nur im Fernsehen^^ Mir galt es allerdings nicht, auch wenn es Robert grinsend behauptete.



Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.
(Mark Twain)

Ich musste schmunzeln, als ich das gerade eben gelesen habe; meckern doch so viele übers Wetter (mich eingeschlossen), aber machen wir das Beste draus. Es kommen auch wieder schönere Tage.
 
Grüße aus dem verschneiten Dresden.
 


Da freut man sich über die ersten Frühlingssonnenstrahlen und dann... Sauwetter (ohne dass ich dazu gekommen bin schöne Fotos zu machen). Hoffen wir auf schnelle Besserung.

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
(Immanuel Kant)

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