In der heutigen Zeit von Facebook, WhatsApp und was es sonst noch gibt, ist das Briefe schreiben fast völlig in Vergessenheit geraten. Dabei ist das Gefühl am Briefkasten ein fröhlich beklebtes Kuvert zu entdecken und es im Zimmer neugierig aufzureißen viel schöner, als ein Pling aus dem E-Mail fach zu hören.

Ein weiterer Nachteil ist, dass elektronische Briefe und Nachrichten mich sehr dazu verleiten die deutsche Sprache zu vermunzen. Kennt ihr das auch? Als erstes geht man dazu über, alles klein zu schreiben (insbesondere beim Chatten), manche Wörter werden verstummelt - aus "werde" wird "werd", aus "habe" "hab". Sogar in Bewerbungsschreiben sind mir solche Fehler unterlaufen; ich konnte sie gerade noch entdecken.
Und was mir in letzter Zeit auch aufgefallen ist, dass ich E-Mails bekommen habe, denen jegliche Form fehlte. Nicht von Freunden, aber zum Bespiel von Freizeitveranstaltern. In schon fast unverschämter Kürze wurde auf meine Fragen geantwortet und eine Anrede oder ein Gruß am Ende fehlte.
Durch die Möglichkeit kostenlos und unkompliziert Kontakt aufzunehmen, sinkt die "Hemmschwelle" und es müssen mehr E-Mails beantwortet werden als früher Briefe. Denn bevor man sich hinsetzte, einen Brief verfasst, Geld für den Versand zahlt und ihn in den Kasten wirft, hat man es dann doch sein lassen und sich nur für wichtige Anliegen die Mühe gemacht. In einigen Bürojobs müssen daher mehr Anfragen bearbeitet werden als früher. Aber ist es so schlimm, dass es in Einzelfällen nicht mal für eine Anrede reicht?


Persöhnliche Briefkontakte sind daher heute was Besonderes und Schönes und so habe ich treulose Tomate gestern begonnen meiner Brieffreundin zu schreiben. Ich hoffe sie schreibt mir noch zurück, da ich wirklich lange nichts mehr von mir hören ließ. Das Letzte war eine Postkarte, um überhaupt ein Lebenszeichen zu geben. Ich kann nichtmal die Gründe dafür nennen; es ist wahrscheinlich einfach der Fakt, dass man sich unbewusst der heutigen Zeit anpasst...

Apropos Postkarten. Die liebe ich besonders und meine Postkartenwand ist auch mit umgezogen und wurde um Karten, die mein Freund bekommen hat, erweitert.


An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle die uns liebe Urlaubsgrüße schicken:)





Hast du deine Schuhe verloren?
Nein, ich bin so auf die Welt gekommen!


Wenn ich an begehbaren Brunnen vorbei komme, kann ich meist nicht anders, als die Schuhe auszuziehen und das Kind in mir rauszulassen. Manch einer von euch kennt das vielleicht: Fontänen mit den Zehen zuhalten und so was...
Damit meine Füße trocknen können, bin ich noch etwas barfuß durch Dresden spaziert. Ein sehr eigenartiges Gefühl, da ich ja meist nur am See oder Meer nackigem Fußes unterwegs bin.

Vielleicht sollte ich das öfter mal machen. Ist eh gesünder als in warmen Schuhen oder einschnürenden Sandaletten....


Wenn ich durch die Gänge von Konsumpalästen schlendere, überkommt mich oft ein eigenartiges Gefühl, besonders wenn man sich setzt und das Treiben beobachtet...Menschen hetzen von einem Shop in den anderen und die Taschen und Beutel in den Händen mehren sich munter. Die Blicke der meisten, irgendwie leer... Klar gehe ich ab und zu auch gern shoppen, aber bin doch wieder froh an der frischen Luft durchatmen zu können. Wir leben in einer Konsumgesellschaft und in solchen Shopping-Centern, Galerien, Arkaden wird mir das immer besonders bewusst.
Ein Thema welches mich zur Zeit besonders beschäftigt ist die enorme Lebensmittelverschwendung. Dass es diese gibt, war mir schon länger bewusst, aber als ich diesen Trailer sah, wurde mir doch nochmal ganz anders. Aber schaut selbst:



Wer sich die komplette Dokumentation anschauen möchte, kann das hier tun. 

Die gute Nachricht: Wir als Konsumenten können durch verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln schon einen wichtigen Beitrag dazu beisteuern.
Erst einmal möchte ich mich bei der Fahrradfrau bedanken, dass ich auf ihrem Blog an dem Projekt Stadt-Land-Rad teilnehmen durfte. Dort habe ich meine Heimat vorgestellt, die doch eine recht interessante Vergangenheit hat.

Wieder ein Heimat-Post auf einem Blog der sich Itchy Feet nennt? Zunächst scheint das nicht ganz passend, aber warum nicht? Bin ich zu Hause sehne ich mich oft nach der Fremde; will andere Länder bereisen, Natur genießen, unbekannte Kulturen kennenlernen, Eindrücke aufsaugen. Auf dass sie für immer in meinem Gedächtnis hängen bleiben und ich mich in gewissen Momenten gern daran zurück erinnere.
Hab ich viel Neues gesehen, freue ich mich auch wieder sehr auf zu Hause, auf mein Bett und meine gewohnte Umgebung.

Was ist für euch Heimat, wo fühlt ihr euch zu Hause? Der Ort wo ihr aufgewachsen seid, der Ort wo eure Familie wohnt, der Ort wo ihr derzeit wohnt? Es gibt auch Menschen die sagen, sie fühlen sich nahezu überall zu Hause... Wie ist das bei euch?

>Heimat = Da, wo man sich nicht erklären muss.<
(Johann Gottfried von Herder)

>Heimat ist kein geographischer Begriff. Man trägt sie in sich selbst.<
(Andrej Sinjawski)

 Heimat
> Der Ort, wo sie einen hereinlassen müssen, wenn man wiederkommt.<
(Robert Lee Fros)

Um diesen Post nicht ganz bilderlos zu lassen, möchte ich euch noch einen schönen Ort in Deutschland zeigen - manchmal liegt das Gute näher als man denkt...Meine Mutti hatte heut eine Reportage im Fernsehen zu laufen, die mich an diesen schönen Ort zurück erinnern ließ - den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Ich war vor ein paar Jahren auf der Durchreise per Bahn, wollte das schöne Wetter nutzen um diesen Park zu sehen. Also Gepäck in ein Schließfach verstaut und los ging die kleine Erkundungs-Tour, allein. Es war wirklich herrlich und ich war in dem Moment froh, dass ich voll und ganz bei mir war und das Gesehene einfach auf mich wirken lassen konnte.


Teufelsbrücke

Märchenhaft, oder?:) Da ich diesen Park gern nochmal besuchen möchte wenn die Wasserspiele statt finden, bleibt es erstmal bei diesem Foto. Vielleicht kommt irgendwann nochmal ein extra Post über diesen tollen Park.

Macht's euch schön.
Melly

Hafen Bagenkop
StepMap Hafen Bagenkop


Im Frühling letzten Jahres unternahmen wir vom Ferienhaus auf Fünen eine Fahrt ins Blaue. Es verschlug uns auf die Insel Langeland, an deren südlichen Zipfel der Hafen von Bagenkop liegt. Es war einer der Momente im Leben, die nicht sonderlich spektakulär waren, sich aber dennoch eingebrannt haben. Hier ein paar Impressionen von diesem Abend.





 Wir erreichten den Hafen bei beginnender Dämmerung. Die Sonne schien herrlich auf die roten Häuschen, trotzdem wehte eine leichte, sehr frische Briese.
Vor uns tapsten einige Männer in Badehose und nassen Oberkörpern in Richtung dieser Häuschen.
Es war still. Wir liefen die Stege entlang. Die Sonne sank weiter. 
Hier und da sahen wir ein paar Fischer. Auf der Jule wurde vor unseren Augen fangfrischer Fisch bearbeitet.
Wir genossen noch etwas den Augenblick...


In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein
über die Dinge, die du nicht getan hast,
als über die Dinge, die du getan hast.
Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen
aus und erfasse mit deinen Segeln die Passatwinde.
(Mark Twain)



Da es mir Spaß gemacht hat an der Fotoaktion teilzunehmen, wollte ich das nun öfter machen. Aber das Thema "Schminke/ geschminkt" ist nun nicht meins, so wollte ich auf die nächste Aktion warten... wäre da nicht meine Schwester die mich damit aufgezogen hat. Jetzt erst recht, dachte ich mir und suchte im Bad nach Schminkutensilien (bissl was hab ich ja doch da), die ein interessantes Foto geben könnten. Ich wurde auch fündig - ein Mascara^^

So Schwesterherz, hier das Foto zum Thema Schminke:-P


Hier kommt ihr zur Aktion, falls ihr auch noch teilnehmen möchtet.
Das Bild wurde übrigens farblich nicht weiter bearbeitet. Ich habe den Raum abgedunkelt und mit kleinen LED-Leuchten rumexperimentiert.
Weil es grad so schön war, habe ich mir noch zwei weitere Gegenstände geschnappt, die ich letztes Wochenende voller Freude gekauft habe.



Vielleicht erkennt es der ein oder andere von euch: Es sind Dinge, die man zum Klettern benutzt. Einmal mein zotteliger Kalksack und unten Kletterschuhe.
Wenn man diese kauft, muss man alles vergessen was uns Mutti früher beim Schuhekauf beigebracht hat. Die Zehen müssen so vorn "anstoßen" dass sie sich leicht biegen. Kann man mit ihnen einigermaßen bequem laufen, sind sie zu groß. Das ist am Anfang echt ungewohnt und unangenehm.

Ich wurde übrigens auf einen Outdoor-Onlineshop aufmerksam, der auf mich einen guten Eindruck macht: www.bergzeit.de. Nützlich finde ich die Outdoor Kaufberatung (unter dem Punkt Outdoor Outlet), die mir beim anstehenden Rucksack-Kauf hilfreich war.

Eigentlich wollten wir heute unsere Klettersachen einweihen, doch durch das Hochwasser haben wir das erstmal vertagt. Es ist schon Wahnsinn, wenn man die Bilder sieht, im Fernsehen und vor der eigenen Haustür. Wir haben zwar kein warmes Wasser und müssen auf Dixi-Klo im Hof gehen, aber können wirklich froh sein, dass es uns nicht schlimmmer getroffen hat. Kann man nur hoffen, dass das Wasser schnell zurück geht und nicht allzu viel Schlamm hinterlässt!
 

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