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Ja, ich war in Schweden, im Winter, ohne fließend Wasser und Strom, umgeben von lieben Tieren, Menschen und unberührter Natur. Bevor ich versuche meine Eindrücke in einen schönen Reisebericht zu gießen, möchte ich ein paar Bilder sprechen lassen.













Das ist tatsächlich schon ein Großteil der Bilder, die ich dort gemacht habe. Ich war einfach lieber im Moment, als hinter der Linse. Aber meine Mitabenteurer waren fleißig. Hier gibt es in ein paar Tagen noch ganz viel Schönes zu sehen!
Um nicht komplett fragende Blicke zu hinterlassen, verrate ich zumindest wo wir waren. Ihr könnt es vielleicht anhand des ersten Bildes erahnen: wir haben uns in die Welt der Schlittenhunde begeben und erlebt, wie es ist, ein Gespann zu führen. Es war teilweise sehr anstrengend und nervenaufreibend, aber diese Bandbreite an Emotionen und Empfindungen machten es zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bis die Tage ;-)
Heute möchte ich nur kurz ein ausdruckstarkes Video mit euch teilen. Ich stehe ja total auf ästhetische, puristische Kunst. Tänzerisch und technisch mega umgesetzt.

Lasst es auf euch wirken...





Schöne Restwoche euch!
Vielleicht hat es der ein oder andere von euch schon gesehen: Mein Blog hat ein neues Outfit bekommen. Ich war mit dem Alten zwar recht zufrieden, aber mich hat's dann doch gerappelt.

Zur Zeit sehe ich, dass viele zu Wordpress wechseln. Aber das kam für mich nicht in Frage. "Never change a running system" oder so. Ich habe schlichtweg keine Lust mich damit zu beschäftigen, was man bei solch einem Wechsel beachten muss.
Was mir aber auf anderen Blogs auffällt ist, dass das Design mit dem Wechsel "aufgeräumter" aussieht. Und das gefällt mir meist ganz gut.

Ok, also ein kostenloses Blogger-Template runtergeladen und erstmal tief durchgeatmet, weil so garnichts gepasst hat. Auf meinem Testblog erstmal stundenlang Anpassungen gemacht. Und das, obwohl ich doch keine Ahnung von HTML und CSS habe. Aber irgendwie packt es mich doch, weil ich immer wieder kehrende, klare Muster erkenne. Finde den "Fehler" in diesem Wust von Buchstaben und Zeichen. In dieser für mich eigentlich fürchterlichen Aufgabe vereinen sich ein paar Eigenschaften von mir: Ehrgeiz, Perfektionismus und Geduld. Und jede gelungene Designanpassung wird innerlich tierisch gefeiert:D

Seit gestern habe ich die Vorlage hier übertragen und ja, es ist noch nicht perfekt. Hier und da sind kleiner und gößere Baustellen, die nach und nach ausgebessert werden. Ich bitte um Nachsicht.

Ansonsten zum Design an sich: Mein Headerbild mit meinen Fußspuren im irischen Sand musste leider weichen. Das schmerzte mir etwas, weil es bis jetzt jeder Designveränderung standgehalten hat und für mich persönlich eine tiefere Bedeutung hatte. Aber ich finde es sonst zu überladen. Stattdessen seht ihr drei meiner liebsten Urlaubsbilder. So liegt der Fokus mehr auf der Reisefotografie und  der Fotografie im Allgemeinen. Das war auch der Grund, warum ich anfing zu Bloggen und auch, wenn ich immer wieder gern andere Themen anschneide, soll das auch weiterhin so bleiben.

So genug davon. Ich hoffe ihr könnt euch mit der neuen Optik anfreunden.
Für ehrliche Meinungen, bin ich offen und dankbar,
Melly
Zappt man zur Prime Time durchs Fernsehprogramm stehen die Chancen gut, dass man irgendwo auf einer Castingshow hängen bleiben kann - wenn man es denn will...
Ich halte nichts von solchen Shows. Generell habe ich meinen Fernsehkonsum in den letzten Monaten sehr eingeschränkt und mir fehlt nichts. Ich kann es nur jedem empfehlen!
Und doch gibt es Abende, an denen ich einfach Lust habe, mich der völligen Passivität hinzugeben undich mir das wilde Treiben auf der Flimmerkiste gebe.
Letztens bin ich auf "Got to Dance" hängen geblieben. Es ist schon ein tolles Bild, wenn eine Gruppe absolut synchron zur Musik tanzt. Oder wie es bei manchen Tänzern aussieht, als würde die Musik deren ganzen Körper durchdringen, bis in die Fingerspitzen.
Besonders gefielen mir die Contemporary Darbietungen - eine Mischung aus Modern Dance, Ballett und Ausdruckstanz. Es wird barfuß getanzt, leicht bekleidet oder ein weit fließenden Stoffen, was natürlich und - wie ich finde - auch verletzlich wirkt. Ich erinnerte mich an ein tolles Video, was ich vor langer Zeit mal im Netz sah und durchforstete gestern sämtliche Contemporary Tänze auf YouTube bis ich schließlich fündig wurde.

Voilà:



Ich wollte das einfach mit euch teilen. Vielleicht schaut der ein oder andere von euch sich sowas auch gern an.
Habt einen schönen Sonntag,
Melly
Was das Auto fahren angeht, könnte man mich als Dramaqueen bezeichnen. Die praktische(n) Führerscheinprüfung(en) war(en) ein Kampf und inzwischen könnte ich noch ein paar weitere Anekdoten aus "Melly in der rollenden Blechbüchse - vorsicht Einbahnstraße" preisgeben.
Aber ich muss mich auch mal selbst loben: nach 6 Jahren Führerscheinbesitz (scheiße, schon so lange...) und fast 2 Jahren im Besitz eines eigenen Autos, traue ich mich nun auch in der Dresdner Innenstadt zu fahren (vorrausgesetzt ich habe ein Navi).
Da solche "Aktionen" trotzdem sehr an meinem Nervenkostüm nagen, bin ich froh, dass ich in den letzten Wochen die Beziehung zu meinem Drahtesel und den Inline Skates wieder intensivieren konnte. Ich habe den Elberadweg für mich entdeckt und die aktiv rollende Welt mit Wind um der Nase hat mich wieder! Es ist quasie Teil II von diesem Post.

 
Wie kam es dazu? Ich habe mich eines früh morgens ausgeschlossen und die Zeit bis zum Arbeitsbeginn war noch lang. Es war arschkalt, aber ich entschied mich für einen Spaziergang an der Elbe. Ich sah einige Gassigeher vom Tierheim und eine Mühle, von deren Existenz ich bis dato nichts wusste. Ich erschrak fast ein wenig, als mir bewusst wurde, wie wenig ich mich doch in meiner Wahlheimat auskenne. Immerhin wohne ich schon über einem Jahr hier. Mit der Erkenntnis ging ich noch eine Weile, bis ich ins Auto stieg (Autoschlüssel hatte ich ja mit) und zur Arbeit fuhr.

Zu dieser, ich nenne es mal überspitzt Problematik, gibt es übrigens auf Arianes Blog ein tolles Projekt. Es geht darum, die unmittelbare Umgebung richtig kennen zu lernen und aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Mir fehlt die Zeit, daran teilzunehmen, aber schaut gern mal vorbei *klick*




Als das Wetter uns in der letzten Zeit mit reichlich Sonne beschenkte, war ich abwechselnd mit Rad oder Skates auf dem Elberadweg unterwegs. Und es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte ich wieder ein Stück zu mir zurückgefunden. So nutzte ich auch den heutigen Sonnensonntag für eine ausgedehnte Tour an der Elbe entlang. Scheene wars...


Manchmal braucht es einfach nur einen AHA- Moment der einem die Augen öffnet und manchmal braucht es einen vergessenen Schlüssel, eine Mühle und eine Stunde Spaziergang an der Elbe...

Music is the poetry of the air.
(Jean Paul Richter)  

Eine CD aus der Sammlung greifen, sich auf dem Sofa gemütlich machen, entspannen, im Booklet blättern, den ein oder anderen Songtext mitlesen, die Musik als Kunst ansehen...

Mittwoch war ich bei einer Schulung, nichts Großes, nur 4 Stunden, aber es war eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag.
Als ich mit Schule und Ausbildung durch war, fiel mir ein riesen Stein vom Herzen - nie wieder Leistungdruck, zumindest in Form von Zensuren und dieses ewige Lernen. Endlich arbeiten und Geld verdienen! Während der Schulung fühlte ich mich wieder zurückversetzt, wir frischten die Theorie etwas auf und gingen auf Fragen in der Praxis ein. Es war schön, sich einfach zu setzen und zuzuhören. Das My einer Sekunde, habe ich sogar daran gedacht, doch noch ein Studium zu beginnen; diesen Gedanken aber schnell wieder verworfen, da mich ein Studium nicht da hin führen würde, wo ich im Leben hin möchte.
Die Schulung und auch die aktuelle Situation auf Arbeit gaben mir Anlass verstärkt über meine berufliche Zukunft nachzudenken. Auf jeden Fall weitere Weiterbildungschancen wahrnehmen und nicht jahrelang auf der Stelle treten. Mal die Fühler nach links und rechts ausstrecken. Allgemein wird ja der Begriff Karriere genutzt, aber ich kann mit diesem Wort nichts anfangen. Es klingt in meinen Augen so nach tougher Businesswoman und damit kann ich mich so garnicht identifizieren. Zu viele Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten und zu genießen, als dass man sich hauptsächlich mit dem Job beschäftigt.
Mal sehen, was ich aus dem Impuls mache, den die Schulung in mir ausgelöst hat. Auf jeden Fall habe ich wieder gemerkt, das MTLA der (oder zumindest ein) richtige(r) Beruf für mich ist und das ist eine schöne Erkenntnis.


Geliebtes Fahrrad,

ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich im Fahrradladen stand und mich in dich verliebt habe. Dein sportliches Design - ein Citybike mit dem gewissen Etwas.
Gern denk ich an damals zurück. Während die anderen den Bus zur Schule nahmen, habe ich mich bei schönen Wetter auf deinen Sattel geschwungen und bin die 13 Kilometer zur Schule gefahren. Was für ein motivierender Start in den Tag. Oder später, als ich den Weg nach Senftenberg zum Fitnessstudio gefahren bin. So war das gleichzeitig meine (sehr ausgiebige) Erwärmung. Oder die schönen Touren durch das Lausitzer Seenland. Du warst mein treuer Begleier. Wir beide waren SO *fingermiteinanderverschränk*

Es tut mit Leid, dass du das Tageslicht seit meinem Umzug nur noch selten zu Gesicht bekommst. Im Keller bei den anderen Rädern, gab ich dir den Platz direkt an der Tür, mit der Absicht, mich zumindest im Sommer auf deinem Sattel durch die Landschaft treiben zu lassen. Bis auf den Tagesausflug in Berlin ist daraus leider nichts geworden. Ich hoffe, dass du dafür die Fahrt auf der Start-und Landebahn des Tempelhofer Flughafens umso mehr genossen hast...
Ich hoffe, du hast meinen guten Willen trotzdem zu spüren bekommen. Ein paar mal versuchte ich mich den langen 12% Berg raus aus dem Elbetal zu kämpfen. Wie du gemerkt hast, war das auch im 1. Gang eine Schinderei und ich gab verärgert auf. Es ist aber auch etwas schwierig regelmäßig Fahrrad zu fahren, wenn man im Dorf wohnt. Besorgungen in der Stadt fallen weg, weil ich diese mit dem Auto erledige. Überhaupt ergeben sich wenig Gelegenheiten und meine Kondition hat sich ziemlich verschlechtert, seit ich meinen Arsch nur noch im Auto von A nach B bewege. Ich bin jetzt eine dieser vielen jungen Erwachsenen, die es als großes Freiheitsgefühl ansehen, ein Auto zu besitzen. Klar kommt man wesentlich schneller und bequemer an sein Ziel, aber um ein paar Kilo Menschenmasse zu bewegen, eine Tonne Blech in Bewegung setzen? Nicht gerade effizient. Und Freiheit? In einer rollenden Dose akustisch abgeschnitten von der Außenwelt? Ich weiß nicht...

Du siehst, ich bin selbst nicht zufrieden mit der Situation, aber du nimmst mir das hoffentlich nicht übel. Heute ist allerdings schönes Wetter und eine kleine Tour in die Pilze ist geplant, also bis gleich;)


Mit diesem Post nehme ich an der Blogparade "bikelovin" teil. Bis zum 11. November könnt ihr noch teilnehmen.




In der heutigen Zeit von Facebook, WhatsApp und was es sonst noch gibt, ist das Briefe schreiben fast völlig in Vergessenheit geraten. Dabei ist das Gefühl am Briefkasten ein fröhlich beklebtes Kuvert zu entdecken und es im Zimmer neugierig aufzureißen viel schöner, als ein Pling aus dem E-Mail fach zu hören.

Ein weiterer Nachteil ist, dass elektronische Briefe und Nachrichten mich sehr dazu verleiten die deutsche Sprache zu vermunzen. Kennt ihr das auch? Als erstes geht man dazu über, alles klein zu schreiben (insbesondere beim Chatten), manche Wörter werden verstummelt - aus "werde" wird "werd", aus "habe" "hab". Sogar in Bewerbungsschreiben sind mir solche Fehler unterlaufen; ich konnte sie gerade noch entdecken.
Und was mir in letzter Zeit auch aufgefallen ist, dass ich E-Mails bekommen habe, denen jegliche Form fehlte. Nicht von Freunden, aber zum Bespiel von Freizeitveranstaltern. In schon fast unverschämter Kürze wurde auf meine Fragen geantwortet und eine Anrede oder ein Gruß am Ende fehlte.
Durch die Möglichkeit kostenlos und unkompliziert Kontakt aufzunehmen, sinkt die "Hemmschwelle" und es müssen mehr E-Mails beantwortet werden als früher Briefe. Denn bevor man sich hinsetzte, einen Brief verfasst, Geld für den Versand zahlt und ihn in den Kasten wirft, hat man es dann doch sein lassen und sich nur für wichtige Anliegen die Mühe gemacht. In einigen Bürojobs müssen daher mehr Anfragen bearbeitet werden als früher. Aber ist es so schlimm, dass es in Einzelfällen nicht mal für eine Anrede reicht?


Persöhnliche Briefkontakte sind daher heute was Besonderes und Schönes und so habe ich treulose Tomate gestern begonnen meiner Brieffreundin zu schreiben. Ich hoffe sie schreibt mir noch zurück, da ich wirklich lange nichts mehr von mir hören ließ. Das Letzte war eine Postkarte, um überhaupt ein Lebenszeichen zu geben. Ich kann nichtmal die Gründe dafür nennen; es ist wahrscheinlich einfach der Fakt, dass man sich unbewusst der heutigen Zeit anpasst...

Apropos Postkarten. Die liebe ich besonders und meine Postkartenwand ist auch mit umgezogen und wurde um Karten, die mein Freund bekommen hat, erweitert.


An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle die uns liebe Urlaubsgrüße schicken:)





Hast du deine Schuhe verloren?
Nein, ich bin so auf die Welt gekommen!


Wenn ich an begehbaren Brunnen vorbei komme, kann ich meist nicht anders, als die Schuhe auszuziehen und das Kind in mir rauszulassen. Manch einer von euch kennt das vielleicht: Fontänen mit den Zehen zuhalten und so was...
Damit meine Füße trocknen können, bin ich noch etwas barfuß durch Dresden spaziert. Ein sehr eigenartiges Gefühl, da ich ja meist nur am See oder Meer nackigem Fußes unterwegs bin.

Vielleicht sollte ich das öfter mal machen. Ist eh gesünder als in warmen Schuhen oder einschnürenden Sandaletten....


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