Hallo ihr Lieben,

auch wenn noch nichts fest ist, wage ich heute einen groben Ausblick auf das Reisejahr 2016.
Das Schöne am Reisen ist ja nicht nur die Reise selbst, sondern auch die Vorfreude und die Erinnerungen. Und heute Abend ist mir nach Vorfreuen, also los geht`s:

Auch wenn der erste Urlaub erst Ende Mai ist, werfen erste Vorkehrungen seit heute ihre Schatten vorraus. R. ist nämlich mit den Männern am Schrauben und Flexen - die ersten Schritte des Transporter-Ausbaus sind im Gange. Er hat mir gerade ein Bild geschickt. Eigentlich wäre ich heute gern dabei gewesen, aber da sich meine Ideen und mein handwerkliches Geschick in solch großen Dimensionen in Grenzen halten, lasse ich die Männer ruhig machen und kümmere mich dann später um die Feinheiten und die Routenplanung. Denn so gern R. fährt und sich um Organisatorisches kümmert, so gern bin ich für die Reiseroute und Planen möglicher Zwischenstationen verantwortlich.

Warum Transporter umbauen? R. ist der Meinung, dass man nicht in den Flieger steigen muss, um Neues zu sehen und um sich zu erholen. Spätestens nach unsererm Roadtrip durch Südfrankreich teile ich seine Meinung zum Teil. In Deutschland und den angrenzenden Ländern gibt es wirklich unglaublich viel zu sehen und da sein alter Wagen die Hufe hochgerissen hatte und er mehr Platz für sein Angelequipment wollte, war der Kauf eines Transporters naheliegend. Der Ausbau zu einem Wohnmobil light ebenso.

Wo soll es hingehen? Schon letztes Jahr war ursprünglich ein Roadtrip durch Schottland und Nordirland geplant, mit eigenem Wagen und Zelt. So ähnlich, wie ich es schon 2010 in Irland erlebt habe, mit Fährüberfahrt. Naheliegend, das dieses Jahr nachzuholen.
Doch eine Arbeitskollegin hat mir neulich so von den Alpen und Dolomiten vorgeschwärmt, dass ich darauf richtig Bock bekommen habe. Und ich war noch nie in den Alpen - als bergaffine Naturliebhaberin eine Schande. R. ist den Alpen auch nicht abgeneigt. Und da ich so gern an Roadtrip-Routen bastele, habe ich hier eine für die Alpen-Tour geplant.
Ich habe von R. schon von Reaktionen à la: "Wie könnt ihr die Alpen Schottland vorziehen?" gehört, aber ich fühle mich mit der Entscheidung gerade um einiges wohler.

Was wäre für euch reizvoller?



Gardasee oder Loch Ness?





Venedig oder Edinburgh?





Alpen-Camping oder Irland-Roadtrip?




Im Herbst möchte ich gerne noch eine geführte Aktiv-Reise mitmachen, gern etwas weiter weg.
R. wandert keine längeren Strecken und mehrere Tage hintereinander und andere Begleitung aus Freundes- und Verwandtenkreis kommt auch nicht in Frage. Ich müsste mich also zum ersten Mal allein solch einer Gruppenreise anschließen. Wohin steht noch in den Sternen. Ich möchte schon recht lange auf La Reunion fliegen, aber die angebotenen Reisetermine verschiedener Veranstalter sind schlecht mit meinem Urlaubsplan auf Arbeit zu vereinen. Und finanziell ist diese Insel nicht ganz ohne, geführt sowieso. Seit dieser Einsicht bin ich wieder fast bei Null. Ein interessant klingendes Reiseprogramm durch den Südwesten der USA habe ich noch gefunden. Mit Las Vegas, Zion NP, Grand Canyon und Durchwandern eines Slot Canyon. Mal schauen...




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