Gerade noch rechtzeitig möchte ich auch dieses Jahr an der Blogparade mit Fotowettbewerb von Thomas und Melanie teilnehmen.
Während es letztes Jahr um das Fotografieren auf Reisen ging, geht es in dieser Parade um Urlaubserinnerungen und deren "Konservierung".



Ganz oldschool: Fotoalbum
Bei dieser Thematik denke ich als erstes tatsächlich etwas wehmütig an die Zeit der Analogfotografie zurück. Das Abgeben der vollen Filme, das Warten auf die fertig entwickelten Fotos und das anschließende Gestalten des Fotoalbums:) Macht das noch jemand von euch? Wenn ich schon an dieses Durchblättergefühl denke, zwischen den Seiten diese dünnen, knisternden Zwischenblätter...:D



Ein Album kann man natürlich auch heute noch kleben und ich möchte die Vorteile der Digitalfotografie auch nicht mehr missen, aber das Aussortieren und Bearbeiten der Bilddateien und aufbereiten von Blogbeiträgen macht mir Spaß und nimmt gleichzeitig viel Zeit in Anspruch, dass mir keine Muße mehr bleibt ein herrliches Fotoalbum zu gestalten.

Der Blog ist für mich erste Anlaufstelle, wenn ich Urlaubserinnerungen aufleben lassen möchte. Ich klicke mich ab und an durch Posts. Die Ordner auf meiner Festplatte hingegen verstauben eher, da das Durchklicken wenig Freude macht, wenn jedes Bild doppelt ist (da ich momentan in RAW und jpeg fotografiere).

In unserer Wohnung gibt es auch ein paar Urlaubserinnerungen an der Wand. Besonders mag ich unsere Postkartenwand. Da hängen zwar zum größten Teil Karten von Freunden, aber da wir auch manchmal unabhängig voneinander Urlaub machen und dem jeweils Daheimgebliebenen eine Karte schicken, landen dort auch selbst geschriebene Postkarten.
In der Stube hängt ein Panorama als Leinwand, welches ich in Italien gemacht habe.



Mit Souvenirs kann man mich jagen. Ganz selten kaufe ich mir ein Hinstellerchen aus dem bereisten Land und auch die anderen Verdächtigen wie Magneten oder Anhänger reizen mich nicht. Am ehesten nehme ich mir eine landestypische Köstlichkeit oder Kuriositäten mit. Von den Lofoten waren das beispielsweise Trockenfischchips. So werden noch andere Sinne angesprochen und ich muss mich nicht über Angestaubtes ärgern;)

Apropos Sinne: Musik ruft bei mir auch intensive Erinnerungen hervor. Keltische Musik lässt mich stets an den Irlandstreifzug zurückdenken. Beim Kleben des Fotoalbums zur Lateinkursfahrt hörte ich "No Angel" von Dido hoch und runter. Wenn ich das Album heute einlege, kommen sofort die Erinnerungen hoch. Oder auch Düfte funktionieren. So hatte ich für eine Reise ein Parfüm im Mini-Flakon eingepackt, um Platz zu sparen. Da ich den Duft im Urlaub zum ersten Mal getragen hatte, konnte ich mich richtig drauf konditionieren. Dieser Flakon - inzwischen lange leer - steht tatsächlich neben mir auf dem Schreibtisch und ich werde mal eben eine Nase Urlaubsfeeling nehmen... schön...
Der Tastsinn fehlt noch. Auch da habe ich tatsächlich etwas: einen braunen Bimsstein von den Azoren, an einem Strand gefunden. Der liegt im Bad gegen Hornhaut. Da bekommt man sogar bei dieser unliebsamen Tätigkeit Urlaubsgefühle!;)


Habt ihr auch solche "Anker", die euch in Urlaubsstimmung versetzen?


Und nun komme ich zum Foto, mit dem ich teilnehmen möchte:


Diesen schönen Anblick konnten wir nach einer Küstenwanderung auf den Lofoten genießen. Wie ihr sehen könnt, ziehen hinten dicke Wolken auf und nachdem wir unten am Surferstrand waren, fing es auch heftig an zu regnen.

Falls ich gewinnen sollte, möchte ich das Geld gerne dem Projekt Hilfe für polnische Notfelle zugutekommen lassen. Hundedame Cola kommt ebenfalls aus einem polnischen Tierheim und wurde vom Tierschutzliga-Dorf liebevoll versorgt, bis meine Familie sie zu sich nahm.


Bis 1. Januar könnt ihr auf reisen-fotografie für drei der zahlreichen Fotos voten.


Bis ganz bald,
Melly
Bevor es wirklich winterlich wird, konnten wir nochmal wunderschöne Herbsttage genießen. Einen davon nutzen wir für einen Spaziergang im Elbsandsteingebirge. Zum ersten Mal war Emma dabei - die Australian Shepherd-Hündin meiner Freundin.
Ich witterte tierische Portraits und schraubte mein Makro-Objektiv auf meine Kamera.
Da Emma noch ein Welpe ist, entschieden wir uns für eine etwas kürzere Wanderung um das Massiv der Bärensteine.
Es sei noch gesagt, dass ich Hunde besonders gern fotografiere. Es ist durchaus eine Herrausforderung, da man Tiere nicht wie ein Model instruieren kann. Aber das ist gerade das Reizvolle - sich auf den Hund einstellen und gute Situationen abpassen. Über's Hundeshooten habe ich hier ja schonmal ausführlich geschrieben.









Hallo ihr Lieben,

lange geplant und heute komme ich endlich dazu, euch von unserem Kurzurlaub auf Rügen zu berichten. Wir haben ein günstiges Angebot über PostReisen wahrgenommen und haben 4 Tage im Nordwesten der Insel - genauer in Trent - verbracht; jeden Morgen das reichhaltige Buffet in vollen Zügen genossen, an zwei Tagen die Insel angesehen und den letzten Tag im Pool- und Saunabereich verbracht.

Ich finde es toll, dass viele Deutsche die Nord- und Ostsee lieben und ich immer mal wieder Autos sehe mit Silhouettenaufkleber von Rügen und anderen Inseln. Mein Fall ist es aber irgendwie nicht. Ich kann es auch nicht beschreiben... Ich bin gern am Wasser, besonders am Meer, aber wenn ich die Wahl zwischen Urlaub auf einer Ostsee-Insel und der Alpenregion hätte, würde ich die Alpen vorziehen oder auch mal einen Samstag um die Ecke wandern gehen in der Sächsischen Schweiz - was ich ja ab und zu mache:) Aber schön, dasss die Geschmäcker verschieden sind, sonst wären ja manche Urlaubsorte völlig überlaufen.

Ein Reinfall war der Kurzurlaub trotzdem nicht. Hier ein paar Bilder:


Seebrücke Sellin
Für mich persönlich ein Klassiker. Meine Assoziationen bevor ich auf Rügen war: Caspar David Friedrich mit den Kreidefelsen und diese Seebrücke. Und nicht nur die Brücke und der Strand sind ein Spaziergang wert, sondern auch die Prachtstraße, die zu ihr führt. Eine weiße Villa nach der anderen - wunderschön. Unerklärlicherweise habe ich kein Foto davon. Dann müsst ihr es euch wohl selbst anschauen... ;) Am Abend haben wir lecker im Restaurant "Zum Skipper" gegessen und einen zarten Regenbogen gab es auch noch obendrauf:)




Putbus
Nach Putbus sind wir zunächst hauptsächlich gefahren, um ins "Haus-kopf-über" zu gehen. Die Stadt an sich ist aber auch durchaus sehenswert. Schon beim Durchfahren fällt mir eine gewisse Charakteristik auf, bei der die Farbe Weiß dominiert. Letztendlich verschlug es uns in den Schlosspark, dem ein schönes Wildgehege angegliedert ist.






Jagdschloss Granitz


Wie bei fast allen sehenswerten Orten (Königstuhl, Kap Arkona) ist es auch hier nicht erwünscht, mit dem Auto bis ran zu fahren. Also parkten wir unser Auto auf einem kostenlosen Kiesplatz (immerhin!) an der Straße und gingen die ca. 2 Kilometer auf die Anhöhe zum Jagdschloss. Für 6€ kann man sich das Museum anschauen und über eine schöne Wendeltreppe, über die ich hier geschrieben habe, den Turm erklimmen. Von diesem hat man bei klarem Wetter eine schöne Sicht über Rügen.
Eine weitere Möglichkeit Rügen von oben zu überblicken, gibt es über den Baumwipfelpfad.



Kap Arkona
Heute ist das Flächendenkmal Kap Arkona ab dem Parkplatz nur für Anlieger befahrbar. Im Rügenhof und am Kap Arkona arbeiten Handwerker und Künstler an ihren Produkten.(...)Dank der Autofreiheit genießen Besucher das Flächendenkmal ungestört. Eine elektrisch betriebene Eisenbahn oder eine Pferdekutsche befördern Sie auf Wunsch von Putgarten zum Kap Arkona oder ins Fischerdorf Vitt. (Quelle)



 Nettes Fleckchen Erde.



Königsstuhl
Der bekannteste Kreidefelsvorsprung hat mich nicht vom Sockel gehauen. Dafür führte der ca. 3km lange Weg vom Großparkplatz Hagen durch schönen Wald. Wer keine Lust auf diese kleine Wanderung hat, kann sich mit dem Bus bis zum Eingang des kostenpflichtigen Nationalpark-Zentrums fahren lassen. Über dieses hat man Zugang zum Königstuhl. Alternativ und kostenfrei ist der Blick von der Victoria-Sicht. Wer eine längere Wanderung nicht scheut, kann den schönen Hochuferweg von Sassnitz nach Lohme überhalb der Kreidefelsen gehen.

Auf dem Weg zum Königsstuhl...


Das Objekt der Begierde:D - sorry, ich war wirklich etwas enttäuscht...

Zu guter Letzt meine schmerzliche Erfahrung:
Brillenbeschichtungen halten der Saunawärme nicht stand.
Im Badehaus des Hotels gab es eine Sauna und damit für mich die Gelegenheit mal zu schauen, ob Saunieren was für mich ist. Ich sehe noch die Ablagen für Brillen, aber bei 10 Dioptrien überlegt man sich zweimal, die Brille abzusetzen. Ohne fühle ich mich schon ziemlich hilflos. Eine halbe Stunde nach dem kurzen Saunagang kommt mir die Brille eigenartig dreckig, schmierig vor und ein genauerer Blick offenbart den Schaden: die Beschichtung ist haarfein zerrissen... Ich völlig aufgelöst, da die Gläser sauteuer waren und ich eh nicht so glücklich mit meiner starken Kurzsichtigkeit bin.
Ein paar Tage später war ich erleichtert, denn der Fielmann-Service ist wirklich super und die Gläser wurden ohne Probleme ersetzt. Den Saunagang habe ich ihnen allerdings nicht unter die Nase gerieben;) Ich habe daraus gelernt.
Letztens ging es um Türen. Wo Türen sind, sind Treppen oft nicht weit. Und so zeige ich euch heute eine Wendeltreppe, die es mir angetan hat. Sie ist allerdings nicht auf dem Lost Place Gelände in Wünsdorf entstanden, sondern ein paar Wochen davor während unseres Rügenurlaubs.


Jetzt mag sich vielleicht der ein oder andere fragen, wie man Schönheit in Treppenhäusern sehen kann... Tja, was soll ich sagen... wenn man gern fotografiert geht man von Zeit zu Zeit mit einem 2:3 Rahmen durch die Welt und denkt in fertigen Fotomotiven. Mir geht es zumindest manchmal so. Auf einmal sehe ich überall tolle Formen, Farbenkontraste, interessante Perspektiven. Ich konzentriere mich auf einmal auf die schönen Dingen um mich herum und versuche sie einzufangen, so wie ich sie sehe. Da kann die Ästhetin in mir sich richtig ausleben:D




Interessant finde ich dabei, dass ich der Architektur bisher eher wenig abgewinnen konnte - "Das ist ja eh mehr so ein Männerding" - aber irgendwie find ich's nun doch recht spannend.

Und welche Erkenntnis mir in diesem Zusammenhang eher missfällt: über lang Sicht werde ich über ein Ultraweitwinkelobjektiv wohl nicht drumrum kommen. Und das wo ich doch so sicher war, die zwei perfekten Objektive für meine Bedürfnissse gefunden zu haben.... aaaahhhhhhhh!!
Mal sehen, ob ich mir das irgendwann noch gönne...


Letztes Wochenende war ich in Wünsdorf auf einem riesigen Lost-Place-Gelände. Passend zum Thema Türen auf Nic`s Blog seht ihr heute einen winzigen Vorgeschmack dessen, was es hier in den nächsten Tagen, Wochen und vermutlich Monaten zu sehen geben wird - Verlassenes, Geheimnissvolles, Architektonisches, Angestaubtes, Russisches...

Monaten desshalb, weil mir momentan der Kopf platzt vor Ideen, kleineren Vorhaben und Möglichkeiten, die ich überall sehe. Am Ende fällt aber eher wenig Produktives für diesen Blog ab, weil das hier nur ein kleiner Teil meines Lebens ist und meine Freizeit leider begrenzt. Ich muss wohl wirklich an meinem Fokus arbeiten, sonst setzte ich am Ende garnichts davon um...

Man könnte sagen, dass ich mich momentan vor vielen Türen stehend sehe und mich entscheiden muss, durch welche ich gehe, anstatt die Vielzahl der Türen zu bewundern...


Also auf einen schönen Sommer und dass in meinem Kopf wieder mehr Ordnung einkehrt.

Macht`s euch schön,
eure Melly

Nachdem ich mich im letzten Post auch mal wieder vor die Kamera "getraut" habe und es nicht nur Landschaft und Natur zu sehen gab, soll es heute nochmal aktionsreich weitergehen.

Während unseres Rügenurlaubs hat es uns unter anderem nach Putbus ins "Haus-Kopf-über" verschlagen... joah, wir hatten unseren Spaß^^


...Spiderwoman...



...einmal gepflegt durchdrehen im Kinderzimmer...




...???...




Wie es Name und Fotos vermuten lassen, ist dieses Haus und die komplette Einrichtung verkehrt herum gebaut und hat zusätzlich eine Achsenneigung. So lassen sich zahlreiche kuriose Bilder machen.
Schaut man sich die Bilder etwas genauer an, fällt der Trug schnell auf.  Die Mütze klebt am Kopf, die Haare fliegen nach oben und das Klopapier...joah^^ Aber der Effekt wirkt erstmal sehr gut.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass die Umsetzung des Hauses etwas lieblos wirkt. Es steht nah an der Straße direkt am Parkplatz auf einer gewerbegebietähnlichen Fläche. Manch andere Besucher schienen enttäuscht, machten kaum Fotos und waren schnell wieder draußen.

Es gibt so ein Haus auch auf Usedom,  in Bisbingen und im Tirol.


Übrigens: Bei Lea findet eine Blogparade zu euren Fototipps statt. Schaut mal vorbei. Vielleicht möchtet ihr selbst teilnehmen oder euch helfen die Tipps bereits vorhandener Beiträge.
Nachdem ich einige Buchstaben bei Paleicas Projekt ausgelassen habe, bin ich nun beim K wieder dabei.
Ich möchte euch ein paar Fotos zeigen, die bei der Ausstellung "Du bist die Kunst!" entstanden sind. Es ist nun schon Zeit ins Land gegangen, seit wir dort waren und ich hatte eigentlich nicht mehr vor, sie zu zeigen, aber beim Thema KUNST passt das gut:)
Die Bilder sind aus China und regen dazu an, das Bild mit der eigenen Wenigkeit zu vollenden. Bisher gab es zwei Ausstellungen mit unterschiedlichen Bildern, die Standorte wechselten. Wir waren zur Staffel 2 in der Albrechtsburg Meißen. Die Idee ist schön und besonders für Familien ist das ein Spaß. Leider ist man ziemlich schnell durch. Ein paar Bilder mehr wäre schön gewesen...







Wer neugierig geworden ist, dem sei gesagt, dass Staffel 3 im Dezember auf Schloss Augustusburg in Chemnitz ist. Wie mir google gerade zeigt, ist die Ausstellung momentan im Kloster Schussenried.


Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid gut in den Mai gestartet. :)

Seit nun über zwei Monaten Abstinenz öffne ich diesen Blog - mein kleines Bilderbuch, ein Stück weit mein virtuelles zu Hause - und merke, wie ich es vermisst habe. Der Klick auf den Post-verfassen-Button kam mir schon fast fremd vor...
Aber mir fehlte die Muse. Andere Dinge waren in den letzten Wochen wichtiger und nahmen mich ziemlich ein. Ich möchte hier nicht konkret werden, aber Gefühlschaos in verschiedenen Lebensbereichen trifft es ganz gut.

Umso schöner ist es, wenn man es nicht weit in die Natur hat, um Kraft und Frieden zu tanken. Mich zog es letztes Wochenende ins Regenbachtal - eines der zahlreichen linkselbischen Täler. Bisher hat es mich immer auf den Elberadweg oder in das Saubachtal gezogen. Ins Regenbachtal bin ich bis dato noch nie abgebogen, was wirklich eine Schande war, denn es ist sehr idyllisch und man kann sich herrlich in die Sonne legen und ein Buch lesen oder das Frühlingsgrünen fotografieren.

Auf Luzia Pimpinella gibt es noch mehr green living.

Ich muss euch ehrlich gestehen, dass ich noch nicht so recht weiß wie es hier weitergeht. Die Urlaubsplanung ist den unerwarteten Umständen zum Opfer gefallen und neben der Alternative Rügen werden gerade neue Pläne geschmiedet. Ich bin gespannt.

Auf jeden Fall freue ich mich wieder hier zu sein und möchte mich bei euch fürs Lesen und Kommentieren bedanken!
Ich finde es auch amüsant zu hören, wer hier quasie incognito mitliest. Das sind Dinge die man aus persönlichen Gesprächen mitbekommt à la: "Deine Schwester hat ja lang nix mehr geschrieben..." ;)




 

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