Heute möchte ich nur kurz ein ausdruckstarkes Video mit euch teilen. Ich stehe ja total auf ästhetische, puristische Kunst. Tänzerisch und technisch mega umgesetzt.

Lasst es auf euch wirken...





Schöne Restwoche euch!
Hallo ihr Lieben,

Biggi und Florian von Phototravellers haben eine neue Blogparade zum Thema Sehenswürdigkeiten in Deutschland gestartet.
Sehenswürdigkeiten im Sinne von einzelnen Gebäuden oder ähnlichem interessieren mich auf Reisen ja eher weniger. Mir sind Landschaftspanoramen, exotische Flora und Fauna, kulturelle und kulinarische Unterschiede wichtiger, als mich mitsamt vielen anderen, mit Kameras bewaffneten Touris vor ein Bauwerk zu stellen.
Der Begriff lässt aber viel Spielraum. Auch ein Stadtviertel, ein Park oder See kann sehenswert sein und da fallen mir ein paar schöne Orte in Deutschland ein.

Hier also meine persönlichen Top Sehenswürdigkeiten:


Über Berlin habe ich schön des öfteren geschrieben, in meiner "Ode an Berlin" zum Beispiel. Mein Lieblingsort ist der Treptower Park mit der Insel der Jugend, der Abteibrücke, die auf jene Insel führt, der Möglichkeit verschiedene Wasserfahrzeuge zu leihen und einen Teil der Spree unsicher zu machen und dem Sowjetischen Ehrenmal.
Das alte Riesenrad des Spreeparks Plänterwald schaut über den Baumwipfeln hervor und es bleibt abzuwarten, ob und was sich auf dem Gelände tut. Vor ein paar Jahren war ich mit meiner Schwester dort. Wir sind eine Runde mit der Parkbahn gefahren und konnten Einblicke in diesen verlorenen Ort erhaschen. Momentan ist das Gelände komplett geschlossen. Aber ich habe im Netz einen Artikel gefunden, der hoffen lässt, dass das Gelände ein Stück weit wieder belebt wird....



Eine ganze Stadt im mittelalterlichen Flair. Ich weiß nicht so recht, was ich jetzt schreiben soll. Wenn ihr in der Nähe seid, einen Abstecher machen und selbst anschauen.
Wir haben Rothenburg im Zuge unseres Frankreich Roadtrips spontan besucht. Außerhalb der Mauern gibt es einfache Stellplätze für Wohnmobile mit Münz-Stromsäulen. Wir lernten ein slowenisches Pärchen kennen und ließen den Abend nach einem Stadtbummel mit "etwas" Alkohol ausklingen. War auch mal schön, wieder etwas englisch zu sprechen, auch wenn ich ziemlich eingerostet in dieser Sprache bin...
Einen Touri-Tipp den ich euch noch geben kann, ist die Nachtwächterwanderung. Es war wirklich amüsant! Für die Eckdaten schaut auf der Homepage des Nachtwächters vorbei.



in alten Gemäuern



Mein Besuch dieses schönen Parks liegt schon einige Jahre zurück. Ich glaube es war mein erster Ausflug, den ich so ganz allein gemacht habe. Die Woche zuvor habe ich bei einer Freundin in Marburg verbracht. Auf dem Rückweg per Bahn habe ich in Kassel- Wilhelmshöhe Halt gemacht, mein Gepäck in ein Schließfach verstaut und bin einfach losgelaufen. Vom Bahnhof kommt man bequem zu Fuß in den Park und kann sich auch nicht verlaufen, da man vom Bahnhof direkt auf den Park blicken kann.
Ich habe gerade gesehen, dass dieser Park 2013 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten in Deutschland aufgenommen wurde. Nur zu Recht meiner Meinung. Es ist der größte Bergpark in Europa und kann als Gesamtkunstwerk betrachtet werden. Ich habe etwa 5 Stunden in diesem Park verbracht und in dieser Zeit habe ich nicht etwa irgendwo rumgelegen, sondern bin den größten Teil abgelaufen und habe viele Höhenmeter überwunden.
Zu den Wasserspielen würde ich ihn auch noch ein zweites Mal besuchen wollen.

Die Löwenburg

Kekspause an einem kleinen See weiter oben im Park

eine märchenhaft schöne Brücke

So, nun fällt mir gerade auf, dass ich mal wieder gegen die Regeln verstoßen und mich nicht für eine Sehenswürdigkeit entschieden habe. Ich hoffe ich werde nicht disqualifiziert und ernenne "fürs Protokoll" den Treptower Park zu meinem Favorit.

Welches sind eure Lieblingsorte in Deutschland? Macht bei der Parade mit oder schreibt mir einen Kommentar.

Hallo ihr Lieben,

seit ein paar Wochen sammelt Michael von Erkunde die Welt wieder die schönsten Fotos anderer Blogger in 7 Kategorien und die Geschichten hinter den Bildern. Da mir die letzte Parade schon viel Spaß gemacht hat, nehme ich das als Anlass, mal wieder was von mir hören zu lassen.

Ja, hier kam schon recht lange nichts und inzwischen haben sich Fotos und Berichte zweier Reisen angesammelt. So wie das Bloggen, habe ich auch das Fotografieren sehr vernachlässigt. Andere Dinge waren mir in den letzten Monaten einfach wichtiger.


Aber sieht so jemand aus, der keinen Bock mehr auf's Fotografieren hat? ;)
Dieses Foto hat R. von mir in Bischofshofen gemacht. Das Stativ lag weit weg im Transporter, ein Taschentuchpäckchen machte eine Langzeitbelichtung möglich. Auf Reisen reizt mich das Bilder machen nach wie vor und so sind diesmal alle Fotos auf unserem Roadtrip durch die Alpen und Venedig entstanden.

Also los geht's:

Bunt

 

In den Alpen und Slowenien waren wir verwöhnt von Ruhe und viel Grün. Dann kam Venedig - es wurde bunt und wuselig. Auf den Hauptwegen schoben sich die Touristen vorwärts. Da schaute ich gern mal nach oben --- da war's auch bunt!

Schwarz-Weiß


 In der zweiten Woche waren ein paar entspannte Tage am Gardasee geplant. Die Wettervorhersage sah aber schauderlich aus. Von den Bergen bei Tenno aus konnten wir einen kurzen Blick auf den nördlichen Teil des Gardasees werfen. Er lag komplett in tiefen Regenwolken. Einen Tag wollten wir dem Wetter geben und schliefen bei Tenno. Am nächsten Tag das gleiche Bild. Wir entschieden uns reichlich und fast schon fürstlich in einem Restaurant in Tenno zu speisen. Die Kellnerin war so lieb und lieh uns einen Regenschirm. So konnten wir einen Verdauungsspaziergang um den schönen Tennosee machen, bei dem dieses Bild von einem Angler entstanden ist.

Tierisch


Auf dem Vintgar-Klamm in Slowenien hatte ich es auf diesen Käfer abgesehen. Bei einer Blende von 1,7 war es sehr schwierig dieses krabbelnde Tierchen in dem geringen Schärfenbereich zu fokussieren. Die Zeit habe ich völlig vergessen. Zahlreiche Menschen gingen an mir vorbei und R. hat sich sicherlich schon gelangweilt. Ich habe es aber geschafft und bin so froh, dass mit meinem Pancake Immerdrauf auch solche Bilder möglich sind.

Licht


Auf dem Großglockner- Hochalpenpass lag Ende Mai noch reichlich Schnee. Am Vortag tobte laut Restaurantbesitzer noch ein Schneesturm, Schneeketten waren nötig. Kaum vorstellbar, denn nun schien erbarmungslos die Sonne.
In Echt war dieser Anblick noch spektakulärer.

Fahrzeug


Hier könnte ich euch eine pinke Limousine oder die Fahrzeuge Venedigs zeigen, aber der Held unseres Roadtrips war R.'s Transporter. Es war die erste Reise mit ihm und er ist auch noch nicht fertig ausgebaut, aber er hat sich gut gemacht.
Ich bin da noch am Schlafen....

Natur


Auf unserem Roadtrip haben wir einige Wasserfälle gesehen. Der Jungfernsprung bei Heiligenblut war einer davon. Die kurze Wanderung war nicht geplant. Ich sah den Wasserfall von der Straße aus - klar, dass wir hielten.
Von den zahlreichen Fotos hat mir dieses düstere aus einer etwas anderen Perspektive am besten gefallen.

 

Zusatz: Panorama


Wer meine Reiseberichte verfolgt oder meine Art zu fotografieren kennt, weiß, dass ich sehr gern Panoramas mache, wenn es das Motiv hergibt. Meine Kamera hat keine Panoramafunktion, sondern ich mache einzelne Fotos und stitche sie im Nachhinein, was mir unglaublich Spaß macht.
Auf unserem Roadtrip habe ich allerdings fast keine Panoramen geschossen...warum? Keine Ahnung. Am Tennosee hat sich das aber regelrecht aufgedrängt. 

Erfreuliche Begegnung


Dieses Kerlchen darf nicht fehlen. Bevor wir unsere Reise antraten, hatte uns ein Kollege von R. von Murmeltieren am Großglockner erzählt und dass mir das wohl gefallen wird. Mit großen Augen und einem Lächeln dachte ich "Klar, aber das Glück werde ich doch bestimmt nicht haben"
Aber ich hatte das Glück. Einige Minuten kauerte ich vor einem Bau und immer wieder kam das Murmeltier raus. Etwas weiter weg, war noch ein zweites. Dieses Bild ist mit einem leichten Weitwinkel entstanden. Also nix Tele, es war direkt vor mir in freier Wildbahn:D

 

Und zu guter Letzt: mein absolutes Lieblingsbild


Mit diesem Foto möchte ich den Bogen zum ersten Bild mit mir auf dem Stein schlagen. Diese Langzeitbelichtung ist ohne Stativ, nur mit Hilfe eines Taschentuchpäckchens entstanden. Stolz bin ich darauf, weil es erst der zweite Versuch mit meinem Graufilter war. Das erste Mal habe ich ihn letztes Jahr auf den Lofoten genutzt.



Zu guter Letzt möchte ich mich bei Michael für diese Fotoparade bedanken. Es hat wieder viel Spaß gemacht! :)
Schaut vorbei. Es sind schon viele tolle Beiträge dabei!


Heute möchte ich wieder einen Beitrag zur Blogger- Aktion A New Life leisten.

Gesunde Ernährung, spezielle Ernährungsformen oder Veganismus waren in meiner Welt nicht existent bis eine Freundin Vegetarierin wurde. Das hat mich nicht weiter angehoben. Doch einige Zeit später wurde sie vegan und ich dachte nur: "Oh, eine von den ganz Verrückten" (S. falls du das liest, nicht böse gemeint;-)
Gleichzeitig war ich über meine Gedanken etwas enttäuscht, denn ich bin sehr tolerant und offen für andere Sichtweisen und Gewohnheiten. Beim Thema Veganismus fielen mir auch nur die üblichen unqualifizierten Sprüche à la: "Wo bekommst du denn dein Eiweiß her" ein.

Das und der Gesundheits-Superfood-Wahn der in den letzten Jahren immer mehr aufkeimte,haben mich dazu veranlasst, mich mit Ernährung auseinander zu setzen, im Hinblick auf Veganismus auch etwas mit Massentierhaltung.
In dieser Zeit kam der Trend zu Grünen Smoothies auf, die aus der Rohkost-Ecke kommen. Dieser Hype hat mich neugierig gemacht und ich habe mir gleich einen preiswerten Hochleistungsmixer gekauft. Anfangs habe ich lange Kulturgrün wie Spinat, verschiedene Blattsalate, Möhren - und Kohlrabigrün genutzt, später habe ich das ganze auch mit Löwenzahnblättern gespickt. Da Löwenzahn allerdings sehr bitter schmeckt, bin ich neugierig geworden, was ich noch alles nutzen kann und habe mich bei einer Heilpraktikerin zur Kräuterwanderung angemeldet.

Die Kräuterwanderung

Ich war im März dabei. Da ist das Wildgrün noch recht klein und spärlich. Wir haben Taubnessel, Scharbockskraut, Giersch, Vogelmiere, Brennnessel, Sauerampfer, Gundelrebe, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Löwenzahn und Bärlauch bestimmen gelernt und im Wildgarten der Praxis gesammelt. Es war also keine Wanderung in dem Sinne, denn in der Stadt ist es schwierig geeignete Sammelstellen zu finden. Das besondere an diesem Abend war, dass wir nach der Kräuterkunde auch gleich alles Grün in zwei Gründonnerstagssuppen verkocht haben. Einen Salat und Brot mit veganer Kräuterbutter gab es auch noch dazu. In geselliger Runde wurde gespeist und ich fand es wirklich lecker, wenn auch ungewohnt.

Wie nutze ich das im Alltag

Da die Kräuterhexe in mir nicht so groß ist, verwende ich das Wildgrün bisher nur für meine Smoothies. Für Kräuter trocknen, Tees oder Tinkturen herstellen fehlt mir die Lust und das Wissen.


Hier seht ihr meine derzeitige Sammelwiese zwischen Elberadweg und Elbe keine 5 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt.


Da vor 2 Wochen Kühe 2 Tage auf der Wiese geweidet haben, sind die Kräuter die ich sicher bestimmen kann, abgefressen, zertrampelt oder zugekackt worden - restlos^^
Ich finde es toll, dass sich die Bauern hier noch Mühe machen die Kühe auf die Wiese zu bringen, obwohl es viel kostengünstiger wäre, sie im engen Stall zu lassen. Die Vogelmiere, die hier teppichartig am Baum wächst, haben sie mir gelassen und der Löwenzahn wächst auch wieder gut.


Als Beispiel zeige ich euch zwei Merkmale der Vogelmiere. Zum einen hat sie einen feinen Härchensaum an einer Seite des Stiels. Also quasi einen Irokesen:) (oben)
Außerdem hat sie im Stiel einen sogenannten Hühner- oder Mäusedarm, der sichtbar wird, wenn man den Stiel auseinander zieht.


Das gesammelte Grün wasche ich gründlich in einer Salatschleuder. Der Einfachheit halber mixe ich meist immer mit einer Banane und einem Apfel.



Warum das Ganze?
Mal davon abgesehen, dass Wildgrün im Gegensatz zu Kulturgrün das vielfache an Vitaminen und Mineralien enthält, ist es ein schönes Gefühl zu wissen wie man das, was in der Natur wild wächst, für sich nutzen kann.

Tipps zum Nachmachen

  • Fangt nicht gleich mit Wildgrün an. Gewöhnt eure Geschmacksnerven erstmal an den grünen Geschmack mit Kulturgrün, wie z.B. Feldsalat, Blattspinat. Wechselt dabei das Grün alle paar Tage aus.
  • Sammelt nur Pflanzen, die ihr eindeutig bestimmen könnt! Ich empfehle euch bei einer Kräuterwanderung  mitzumachen. Bestimmungsbücher können euch zusätzlich helfen. Manches Wildgrün sollte nur zur bestimmten Zeit verzehrt werden z.B. das Scharbockskraut nur vor der Blüte. Auch so etwas solltet ihr beachten.
  • Sammelt nicht an vielbefahrenen Straßen, Feldrändern und Stadtparks in denen viele Hunde laufen.
  • Pflückt nicht ein ganzen Pflanzenfeld leer und reißt nicht die ganze Wurzel mit aus, damit die Pflanze wieder wachsen kann
  • weitere Tipps findet ihr z.B. hier.

Ich bin nun keine Veganerin oder Vegetarierin und ernähre mich nicht nach einer bestimmten Form, wie high carb oder ähnliches. Ich möchte mir keine Lebensmittel verbieten oder eine "Wissenschaft" daraus machen. Meine Ernährung hat sich in ein paar Punkten verändert, weniger tierische Produkte, mehr rohes Gemüse zum Beispiel. Ich genieße aber auch weiterhin Schokolade und Döner ohne Reue und das ist gut so. Hinterfragt vllt. eure Ernährung, informiert und belest euch und setzt das um, was sich für euch gut anfühlt. Ich sage das, weil ich recht viel auf Youtube unterwegs bin. Viele Ernährungstips sind dort sicherlich gut gemeint und wahr, aber manchmal rollen sich mir die Zehennägel auf.

Genießt euer Leben!

Hallo ihr Lieben,

der April hat sich hier wettertechnisch freundlich verabschiedet und ich habe das genutzt und etwas Sonne getankt. Morgen ist 1. Mai und ich freue mich sehr! "Alles neu macht der Mai" heißt es ja so schön und ich hoffe auf mehr angenehm warme Tage. Der April war ja recht durchwachsen...

Mit ein paar bildlichen Impressionen, die ich letztes Jahr auf den Lofoten eingefangen habe, möchte ich mich vom April verabschieden. In der nächsten Zeit wird es hier noch einiges mehr von meiner Reise zu sehen und lesen geben. Alle Interessierten nördlicher Regionen dürfen gespannt bleiben:)


Nebelwände über uns, neben uns, um uns...



vom Meer über die Berge ziehende Wolken...


stille und düstere Abendstimmungen...



aber auch Sonne satt...





Hallo ihr Lieben,

da dies ein Ort ist, wo ich meine Erlebnisse und Erfahrungen mit euch teilen  möchte, spreche ich heute mal ein etwas ungewöhnliches Thema an. Eines über welches leider nicht oft offen geredet wird, obwohl es das Natürlichste für die Hälfte der Bevölkerung ist - die Monatsblutung. Im Entfernteren hat es auch mit dem Reisen zu tun, denn wer kennt das nicht: Irgendwie fallen die "kritischen" Tage immer auch in die Urlaubszeit...

Im Spezielleren möchte ich euch eine Tamponalternative vorstellen, die zwar in den letzten Jahren durch diverse Blogs und YouTuber schon an Bekanntheit zugenommen hat, aber noch zu viele haben noch nie etwas davon gehört. Da sich mit Wegwerfprodukten weit mehr Geld erzielen lässt, wird diese "Methode" wohl auch nicht in der Werbung zu sehen sein, aber ich denke, jede Frau sollte davon wissen, um dann selbst zu entscheiden, welche Produkte man weiterhin als Monatshygiene nutzen möchte. Ich spreche von Menstruationstassen (ich mag dieses deutsche Wort dafür so garnicht, aber gut^^)


Wie bin ich darauf aufmerksam geworden?

Auf dem Reiseblog von Carina "Pink Compass" habe ich das erste Mal davon erfahren. Ich muss auch immer schmunzeln, wenn ich die zahlreichen Kommentare unter einem Frauenhygienepost  sehe. Als wenn viele froh sind, dass der Bann gebrochen ist und sich auch öffnetlich darüber ausgetauscht wird.

Was ist das?

Ja, ich glaube diese Frage muss zum eindeutigen Verständnis auch geklärt werden. Menstruationstassen sind elastische, faltbare Becher, die während der Regelblutung in der Scheide getragen werden wie ein Tampon, das Blut aber nicht aufsaugen sondern sicher auffangen. Sie können problemlos gereinigt und ausgekocht werden und können mehrere Jahre verwendet werden.

Warum habe ich mich für einen Kauf entschieden?

Schon in meiner MTA Ausbildung bin ich verstärkter zum Thema Toxisches Schock Syndrom, welches bei Tampongebrauch auftreten kann, informiert worden. Für mich war das keine große Sache. Ich hatte zu der Zeit schon lange Tampons genutzt und soweit war alles paletti. Allerdings empfand ich den Gebrauch von Tampons immer ein bisschen unhygienisch - dieses vollgesogene Stück Zellstoff, was zusammen mit der Körpertemperatur einen guten Boden für Bakterienwachstum darstellt - naja.
Als ich von Menstruationstassen erfuhr, war natürlich meine Aufmerksamkeit geweckt. Bis zum Kauf verging bestimmt nochmal knapp ein halbes Jahr, weil ich diese "Dinger" und den Gedanken sie zu benutzen schon etwas merkwürdig fand.

Anwendung:

Falten - Einsetzen - Entfalten lassen, damit ein leichter Unterdruck entsteht -> dicht - Vergessen - Unterdruck entweichen lassen durch leichtes Drücken gegen die Becherwand - Blut ins Klo entleeren - säubern (erst kaltes Wasser, damit Blut nicht gerinnt und Becher verfärbt, dann warmes Wasser, optional eine leichte Reinigungslösung (nutze ich nicht) - wieder einsetzen.
Nach der Regel Cup auskochen und im mitgelieferten Beutelchen lagern.
Eventuell den Stil kürzen oder ganz abschneiden, da er mitunter beim Sitzen spürbar ist. Auch ohne lässt sich der Cup entfernen.

Die Vorteile: 

  • ökologisch, weil man den Cup mehrere Jahre benutzen kann, dadurch
  • preissparend
  • hygienischer, da der Becher aus medizinischen Silikon ist und somit kein Boden für Bakterienwachstum bietet. Außerdem trocknet es die Scheide auch bei leichter Blutung nicht aus. Das natürliche Milieu bleibt bestehen und das Risiko für Pilzinfektionen ist somit geringer.
  • längere Tragezeit aufgrund des höheren Fassungsvermögens (bis 12h). Wenn ihr keine starke Blutung habt, habt ihr den ganzen Tag Ruhe!
  • kein lästiges Bändchen auf das man pinkelt
  • somit sind auch Schwimmen, öffentliche Duschen und Saunabesuche "unbemerkt" möglich, wenn ihr euch danach fühlt.
  • weniger Gepäck auf Reisen, kein Herumtragen von Ersatztampons 

eventuelle Probleme:

  • Handhabung: das ist Übungssache. Manche Frauen haben das Glück, sich für die perfekte Tasse (dazu unten mehr) entschieden zu haben und kommen auf Anhieb gut klar. Bei mir hat es ein paar Zyklen gedauert. Mein DivaCup lag auch erstmal ein paar Monate im Schrank, weil ich warten wollte, bis die stärksten Tage auf ein Wochenende fallen, damit ich mich zu Hause in Ruhe damit auseinandersetzen konnte.
  • Leeren auf öffentlichen Toiletten: das ist tatsächlich das einzige "Problem", welches ich in der Benutzung sehe. Viele Frauen nehmen zum Säubern des Cups eine Wasserflasche oder feuchte Tücher mit in die Toilettenkabine. In zwei Jahren Nutzung bin ich allerdings noch nicht in diese Situation gekommen, da ich a) auf Arbeit das Glück habe, dass das Waschbecken mit im abschließbaren Bereich ist und ich b) nur am stärksten Tag meiner Regel am Tag ein zusätzliches Mal leeren muss. Bei schwacher bis normaler Blutung reicht es, morgens und abends zu Leeren, also ca. alle 12h.

Den Richtigen finden

Es gibt zahlreiche Hersteller dieser Cups. Unterschiede sind in Festigkeit, Größen, Material und Farben auszumachen. Ich habe schon mehrfach von Frauen gelesen, die einen Cup gekauft haben, mit dem sie nicht klar kommen. Aus Frust Geld umsonst investiert zu haben, geben sie die Sache mitunter auf, was eigentlich schade ist. Es kann also sinnvoll sein, sich im Vorfeld auf den Herstellerseiten zu informieren und Rezensionen, z.B. auf Amazon zu lesen.

Warum DivaCup? Ich wollte einen Cup aus medizinischen Silikon und die Erfahrungsberichte haben mich damals überzeugt. Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Tassen, aber ich empfinde sie als angenehm fest, somit entfaltet sie sich sehr gut.

Ebenfalls aus medizinischen Silikon ist die Lunette. Ich habe sehr viel Gutes über diese Tasse gehört und in zwei drei Jahren, wenn mein DivaCup durch Verfärbung nicht mehr so ansehnlich aussieht, werde ich wohl die Lunette ausprobieren. Ich war auch so mutig, Lunette zwecks einer Kooperationsanfrage anzuschreiben, damit ich hier einen Vergleich machen kann, aber leider ist meine Reichweite zu gering. Trotzdem möchte ich euch auf ein informatives Video aufmerksam machen, in dem so ziemlich alle Fragen rund um die Tasse beantwortet werden.

Ein weiterer Hersteller ist MeLuna. Diese Tassen bestehen aus TPE-Plastik. Während es die oben genannten in zwei Größen gibt, gibt es die MeLuna in 8 Größen, auch extra kurze für kurze Vaginas. Zudem ist die MeLuna mit ca. 16 € sehr preisgünstig. Allerdings habe ich schon oft gelesen, dass sie recht weich ist und vergleichsweise nicht so sicher sitzt und auch nicht so zuverlässig aufploppt.

Mir fällt noch der MoonCup ein, über den ich mich aber nicht weiter informiert habe.


Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr glücklich bin, diese Alternative entdeckt zu haben. Meine restlichen Tampons werde ich nun wirklich mal verschenken, weil ich sie nicht mehr brauche. Mit dem DivaCup fühle ich mich einfach wohler.
Mit diesem Post möchte ich an der Aktion von Rostrose "A New Life" teilnehmen.


Hast du schonmal von dieser Tamponalternative gehört?
Oder nutzt du vielleicht selbst einen?


Hallo ihr Lieben,

auch wenn noch nichts fest ist, wage ich heute einen groben Ausblick auf das Reisejahr 2016.
Das Schöne am Reisen ist ja nicht nur die Reise selbst, sondern auch die Vorfreude und die Erinnerungen. Und heute Abend ist mir nach Vorfreuen, also los geht`s:

Auch wenn der erste Urlaub erst Ende Mai ist, werfen erste Vorkehrungen seit heute ihre Schatten vorraus. R. ist nämlich mit den Männern am Schrauben und Flexen - die ersten Schritte des Transporter-Ausbaus sind im Gange. Er hat mir gerade ein Bild geschickt. Eigentlich wäre ich heute gern dabei gewesen, aber da sich meine Ideen und mein handwerkliches Geschick in solch großen Dimensionen in Grenzen halten, lasse ich die Männer ruhig machen und kümmere mich dann später um die Feinheiten und die Routenplanung. Denn so gern R. fährt und sich um Organisatorisches kümmert, so gern bin ich für die Reiseroute und Planen möglicher Zwischenstationen verantwortlich.

Warum Transporter umbauen? R. ist der Meinung, dass man nicht in den Flieger steigen muss, um Neues zu sehen und um sich zu erholen. Spätestens nach unsererm Roadtrip durch Südfrankreich teile ich seine Meinung zum Teil. In Deutschland und den angrenzenden Ländern gibt es wirklich unglaublich viel zu sehen und da sein alter Wagen die Hufe hochgerissen hatte und er mehr Platz für sein Angelequipment wollte, war der Kauf eines Transporters naheliegend. Der Ausbau zu einem Wohnmobil light ebenso.

Wo soll es hingehen? Schon letztes Jahr war ursprünglich ein Roadtrip durch Schottland und Nordirland geplant, mit eigenem Wagen und Zelt. So ähnlich, wie ich es schon 2010 in Irland erlebt habe, mit Fährüberfahrt. Naheliegend, das dieses Jahr nachzuholen.
Doch eine Arbeitskollegin hat mir neulich so von den Alpen und Dolomiten vorgeschwärmt, dass ich darauf richtig Bock bekommen habe. Und ich war noch nie in den Alpen - als bergaffine Naturliebhaberin eine Schande. R. ist den Alpen auch nicht abgeneigt. Und da ich so gern an Roadtrip-Routen bastele, habe ich hier eine für die Alpen-Tour geplant.
Ich habe von R. schon von Reaktionen à la: "Wie könnt ihr die Alpen Schottland vorziehen?" gehört, aber ich fühle mich mit der Entscheidung gerade um einiges wohler.

Was wäre für euch reizvoller?



Gardasee oder Loch Ness?





Venedig oder Edinburgh?





Alpen-Camping oder Irland-Roadtrip?




Im Herbst möchte ich gerne noch eine geführte Aktiv-Reise mitmachen, gern etwas weiter weg.
R. wandert keine längeren Strecken und mehrere Tage hintereinander und andere Begleitung aus Freundes- und Verwandtenkreis kommt auch nicht in Frage. Ich müsste mich also zum ersten Mal allein solch einer Gruppenreise anschließen. Wohin steht noch in den Sternen. Ich möchte schon recht lange auf La Reunion fliegen, aber die angebotenen Reisetermine verschiedener Veranstalter sind schlecht mit meinem Urlaubsplan auf Arbeit zu vereinen. Und finanziell ist diese Insel nicht ganz ohne, geführt sowieso. Seit dieser Einsicht bin ich wieder fast bei Null. Ein interessant klingendes Reiseprogramm durch den Südwesten der USA habe ich noch gefunden. Mit Las Vegas, Zion NP, Grand Canyon und Durchwandern eines Slot Canyon. Mal schauen...




Mit diesem Post möchte ich an der Blogparade von Phototravellers teilnehmen.
Das Frage-Antwort-Spiel ist seit längerem wieder einmal bei mir gelandet. Diesmal hat mich Daniel von Life-Gourmet nominiert und ich beantworte seine interessanten Fragen natürlich gern. Im Zuge dessen habe ich auch wieder schöne Blogs entdeckt, was mich freut und auch Ziel dieser Aktion ist.


Was ist das Verrückteste/Außergewöhnlichste, was du je gemacht hast? 
Da kam mir als erstes die Gegenfrage in den Kopf: Was ist heutzutage noch verrückt? Durch diverse Anbieter von Erlebnisgeschenken ist es einfach geworden, außergewöhnliche Dinge zu tun und wenn ich mich im Internet tummele und sehe was andere so für Dinge unternehmen, kommen mir meine eigenen manchmal recht grau vor.
Was ich aber wirklich als sehr speziell empfinde, war die Erkundung eines Bunkers der NVA südlich von Berlin. Dieser Ort ist nicht für Besucher präpariert und den Eingang in den Untergrund fanden wir nur mit Hilfe von Geocaching, was wir zu der Zeit recht rege betrieben. Beim ersten "Besuch" mit meiner Schwester haben wir nach mehreren hundert Metern durch einen engen Gang die Suche nach dem "Schatz" aufgegeben. Wir waren nur mit einer kleinen Funzel ausgestattet und das wurde uns zu heikel, als es dann im Untergrund weitere Etagen nach unten ging. Ca. ein Jahr später mit männlicher Begleitung und besserem Licht, haben wir wesentlich mehr dieses Systems sehen können und haben auch den Cache gefunden. Das Listing wurde inzwischen archiviert. Vielleicht ist der Bunker eingestürzt oder andere Vorkommnisse machen das Betreten unzumutbar.

Ich am Fundort auf einer Heizungsanlage irgendwo im Wald unter der Erde (Frühjahr 2011).

gruselig...:D

Wie motivierst du dich etwas zu tun, worauf du keine Lust hast?
Indem ich mir vorstelle, wie ich mich fühle, wenn ich die unliebsame Sache hinter mich gebracht habe oder ich ein Häkchen setzen kann, falls ich eine To-Do-Liste geschrieben habe (was ich eher selten mache).

Welches ist das schönste Land, in dem du bisher warst?
Ich müsste jetzt Portugal schreiben, aber auf dem Festland haben wir nur eine Zwischenlandung gemacht, um dann auf die wunderschönen Azoren zu fliegen...


Welche bekannte Persönlichkeit aus Gegenwart oder Vergangenheit inspiriert dich?
Momentan ist das tatsächlich Benjamin Jaworskyj. Durch seine YouTube-Videos konnte ich auf unterhaltsame Weise viel über Fotografie lernen und seine Einstellung zum Leben in Bezug auf den Berufsweg finde ich zudem auch vorbildlich.


Welches war der wertvollste Tipp, den du bisher von einem anderen Blogger erhalten hast?
An einen speziellen Tipp kann ich mich nicht erinnern. Allgemein fällt mir ein, mit anderen Bloggern Kontakt aufzunehmen, seinen Blog nicht als Egoding durchzuziehen und an Blogparaden teilzunehmen.


Schokolade oder Eis?
Schoki, am liebsten Bitterschokolade - die volle Dröhnung Kakao!


Was macht dich glücklich?
  • Schoki :D 
  • Wandernd in der Natur unterwegs sein und schöne Fotos machen
  • Irgendwo oben zu stehen und einen anderen Blickwinkel auf die Welt haben
  • Diese beiden Dinge mit Menschen zu teilen, die das ebenfalls begeistert
  • Panoramen am PC stitchen - jedes mal spannend zu sehen, was die digitale Bildbearbeitung kann
  • Nach Krafttraining und Sauna das Blut durch die Adern fließen spüren

Welche drei Dingen willst du auf jeden Fall noch erleben in deinen Leben?
Diese Frage klingt fast so, als hätte ich nicht mehr lange zu Leben. Aber es hat Sinn, sich auch in jungen Jahren damit zu befassen. In dem Zusammenhang fällt mir der Film "Das Beste kommt zum Schluss" ein - wirklich sehenswert. Inspiriert von dieser Frage, habe ich aus meiner Travel-Bucket-List eine Löffelliste mit noch ein paar weiteren Vorhaben gebastelt.
Wirklich entscheidende Punkte deckt die Liste allerdings nicht ab: will ich auf jeden Fall mal Kinder haben zum Beispiel. Für meine weitere Lebensgestaltung habe ich leider nur Richtungen und grobe Vorstellungen im Kopf. Auf der einen Seite bin ich etwas enttäuscht über diese Erkenntnis, auf der anderen denke ich, dass es ok ist, wenn man zumindest die Richtung kennt, flexibel ist und sich nicht an bestimmte Pläne klammert. Es kommt im Leben eh oft anders als man denkt. Wie denkt ihr darüber?

Facebook, Instagram, Google+ oder Twitter? und Warum?
Facebook, weil das so gut wie jeder hat. Mir fällt es aus Zeitgründen schwer, neben Blog schreiben auch noch eine Fanseite gut zu führen. Deswegen habe ich mich der Einfachheit auf einen Kanal beschränkt. Pinterest gefällt mir noch ganz gut, wobei ich das noch nicht effektiv für meinen Blog nutze. Mal sehen, ob ich mich da noch reinfuchse.


Wenn Du in der Zeit reisen könntest, wo würdest Du am liebsten mal einen Tag lang vorbeischauen?
Hm, schwierig. Wer mich kennt, würde vielleicht Mittelalter denken, weil ich in meiner Jugend gern auf Mittelaltermärkten war und entsprechende Musik hörte, aber dort mal "vorbeizuschauen" interessiert mich wenig. Da würde mich die Steinzeit mehr interessieren, speziell die Jungsteinzeit, wo die Menschen begannen sesshaft zu werden und mit Ackerbau und Tierhaltung begannen.
Musikalisch gesehen würden mich die Goldenen Zwanziger oder die 60er Jahre interessieren. Die Musik und die Tänze (Charleston, Twist, Rock 'n Roll...) haben so etwas verspieltes und leichtes. Auch wenn ich nicht sonderlich tanzbegeistert bin, wäre das mal lustig in der entsprechenden Zeit mit der Kleidung zu tanzen.

Was war eines der bewegendsten Momente in Deinem Leben?
Ein Moment fällt mir nicht ein, aber Frühjahr/Sommer 2008 war sehr bewegend für mich. Ein angeborener Hüftfehler wurde entdeckt. Ich entschied mich aufgrund beginnender Schmerzen für eine komplizierte Gelenk-OP, musste weit im Vorfeld Sport abwählen und Darstellendes Spiel belegen und das obwohl ich nicht gern auf Bühnen stehe. Ein halbes Jahr hatten wir freien Unterricht in dem wir als Gruppe ein Stück komplett selbst auf die Bühne bringen sollten, von Drehbuch bis Kleidung. Die Jungs waren sehr kreativ beim Drehbuch schreiben und wir hatten viel zu Lachen. Ich stand als Aphrodite im Hochzeitskleid auf der Bühne und lernte in dieser Zeit meinen ersten Freund kennen (er war Zeus). Drei mal versemmelte ich die praktische Fahrprüfung, was mich sehr an mir zweifeln ließ. Da die OP anstand, musste ich pausieren, weil ich 10 Wochen danach nicht genug Kraft zum Kuppeln im Bein hatte. Ich war das erste Mal im Krankenhaus und habe die Erfahrung gemacht, dass nichts im Leben selbstverständlich ist, nicht mal das Verrichten der eigenen Notdurft. Sorry, dass ich das so schreibe, aber das war tatsächlich sehr bewegend. Die Beziehung verlief aufgrund meiner körperlichen und damit auch psychischen Verfassung nicht so rosig und war recht schnell beendet. Rückblickend hatte das aber auch andere Gründe. Ich erinnere mich trotzdem gern daran zurück. Es stürzte so vieles auf mich herein, aber ich habe viele Erfahrungen in der Zeit sammeln können und das macht ja das Leben aus.



Ich habe ziemlich ausgeholt, aber die Fragen haben mir auch sehr gut gefallen.

Wer in dieser Form mehr über mich erfahren möchte, kann bei meinen anderen Antworten vorbei schauen: hier und hier.


Während ich die letzten Male zu faul war, mir weitere Fragen auszudenken, möchte ich mich diesmal an die Regeln halten.

Hier also die Fragen an die Nominierten:

  1. Was ist für dich der schönste Aspekt am Bloggen?
  2. Wie wäre ein Leben ohne Smartphone für dich?
  3. Frühaufsteher oder Langschläfer?
  4. Gibt es für dich Musik, die du besonders gern beim Autofahren (oder Radfahren) hörst?
  5. Welcher Sportart gehst du gern nach oder bist du Sportmuffel?
  6. Ist der Punkt Sprachbarriere auf Reisen ein Thema für dich?
  7. Was hältst du von Minimalismus?
  8. Hast du ein Lieblingszitat?
  9. Für welchen Berufsweg hast du dich bisher entschieden und warum?
  10. Welche Werte sind dir besonders wichtig?
  11. Eine Sache, die du deinem jüngeren 'Ich' raten würdest:

Ich möchte nominieren:

Die Regeln für die nominierten Blogs:

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.


Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt (ca. 10.000 Einwohner) in Südbrandenburg, nahe des Senftenberger Sees. In dieser Stadt war 'nicht viel los', aber alles Wichtige war zu Fuß oder per Rad erreichbar. Party und allgemein Ausgehen war nie ein großes Thema für mich. Also waren die raren Möglichkeiten kein Problem für mich. Ich hatte nicht das Gefühl, als würde mir etwas fehlen. Kleinere Unternehmungen führten mich oft nach Senftenberg, größere nach Berlin, Dresden oder Leipzig, wobei Berlin klare Nummer eins war, denn von meiner Heimatstadt gibt es eine Direktverbindung per Bahn dorthin.



Und so kam es, dass Großstädte für mich immer mit besonderen Erlebnissen verknüpft waren: viele neue Eindrücke, Multi-Kulti, Bunt, Aufregend. Manchmal fand ich auch einfach gefallen daran, in den S- und U-Bahnen andere Sprachen zu hören oder durch die Straßen zu schlendern, wenn es dunkel und der Straßenlärm verschwand. Ich könnte noch einiges über Großstadt- Unternehmungen schreiben, aber möchte es dabei belassen und an meine Ode an Berlin verweisen.

Arbeitstechnisch sieht es in der Provinz schlecht aus und ich wollte auch RAUS. Dresden und Leipzig waren meine Wunschwohnorte. Doch da mein Freund auch ein Wörtchen mitzureden hatte, sind wir nicht direkt in die Stadt gezogen.
Und nun wohne ich in einem Dorf zwischen Dresden und Meißen. Hier gibt es nicht viel außer einen Bäcker und viel Natur. Die Ruhe ist wirklich schön. Seit ich hier wohne sehe ich fast täglich grasende Tiere und auf meinem Weg zur Arbeit über schmale Landstraßen begegnet mir oft der Falke.
Ich freue mich schon sooo sehr auf den Frühling. Dann kann ich mit dem Rad wieder nach Dresden fahren, direkt auf dem Elberadweg. Würde es den nicht geben, hätte ich die Entscheidung auf's Land zu ziehen vermutlich wirklich bereut, denn ich habe ein Problem: ich fahre nicht gern Auto.


Wohnt man in einem Dorf ohne günstigen Anschluss durch öffentliche Verkehrsmittel ist man von einem Auto abhängig. Mal abgesehen davon, dass ich in der Großstadt beim Autofahren völlig reizüberflutet bin (mich strengt das echt an), ist mir das tägliche Autofahren - ich versuche gerade ein passendes Wort zu finden - unangenehm und suspekt: ich setze rund eine Tonne in Bewegung um meinen faulen Arsch von A nach B zu bewegen - sehr uneffizient und fern von dem, wie sich ein Mensch natürlicherweise fortbewegt. Das soll die Fortbewegung mit Auto nicht in Gänze abwerten, aber wie anfangs erwähnt erledige ich alltägliche Dinge gern zu Fuß oder Rad.
Das ist ein Punkt, der mir am Landleben sehr missfällt. In einer Stadt hat man alles was man braucht in nächster Nähe. Man kann zum Beispiel mal schnell in den Lebensmittelmarkt, falls man was vergessen hat, ohne Sprit zu verballern.

Ich bin weder Stadtkind, noch Land-Ei. Ideal ist in meinen Augen das Randgebiet einer Großstadt und mit der Nähe zu Dresden ist mein Ideal ja eigentlich erfüllt :)



Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade "Stadt oder Land" teil.
Hallo ihr Lieben,

seit einigen Tagen habe ich einen angefangenen "Rückblicke & Ausblicke"-Post in meiner Liste zu stehen; ihn aber nie fertig geschrieben. Ich hatte keine Lust darauf und da es blogtechnisch ein sehr ruhiges Jahr war, wusste ich auch nicht so recht, was ich schreiben sollte. Mein Resümee zum Jahre 2015 ganz kurz und knackig:

Wenn mir 2015 eines gelehrt hat, dann dass es meist anders kommt als man denkt.
 
Ich muss zugeben, dass ich in 2016 noch nicht so recht angekommen bin. Noch nach 15 Tagen im neuen Jahr, schreibe ich auf Arbeit sehr oft 2015. Vielleicht schafft ein kleiner Rückblick Abhilfe das alte Jahr hinter mir zu lassen. Dazu möchte ich die Gelegenheit nutzen und an der Fotoparade von Michael von "Erkunde die Welt" teilnehmen. Es sollen die persönlich schönsten Fotos aus der zweiten Jahreshälfte bestimmt werden. Da es gerade zu der Zeit sehr ruhig hier war, passt das wunderbar zusammen.

Also los geht`s:


Schönste Gewässersaufnahme
 

An einem der wenigen Sonnentage während unserer Lofotenreise unternahmen wir eine Bootfahrt zum Trollfjord. Neben zahlreichen Fotos ist auch dieses entstanden.


Schönstes Sommerfoto
 

Wir liegen am Hafen von Svolvær (Lofoten) und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen nach einigen kühleren Regentagen. Wir lauschten den Möwengeräuschen und der Musik aus der Ferne. Zwischendurch greife ich die Kamera und halte nach oben - in die Sonne und die Schäfchenwolken.


Schönstes Herbstbild
 

An diesen schönen Herbsttag in der Sächsischen Schweiz erinnere ich mich gern. Hier seht ihr noch mehr herbstliche und tierische Bilder.


Schönstes Heimatfoto
 

Blutmond Ende September in einer Seitengassse fotografiert. Ich habe kein Teleobjektiv, um den Mond perfekt zu fotografieren und ich habe wohl etwas zu lang belichtet, wodurch der Mond unscharf ist. Ich mag das Foto trotzdem. Ich habe den Mond noch nie so gesehen. Dieser Anblick war das nächtliche Aufstehen wert!


Schönste Landschaftsaufnahme
 

Eine schöne erste Wanderung auf den Lofoten.
Hier stehen wir auf dem Tjeldbergtinden und können diese tolle Aussicht bei Sonnenschein genießen.

Ich möchte noch zwei "Kategorien" hinzufügen:

Mein liebstes Makro:
 

Die spektakuläre Iris meines Freundes

 
Mein authentischtes Urlaubsfoto
 

Hier konnte ich thermische Bedingungen in einem Bild festhalten. Brillenträger kennen das: Kommt man vom Kalten in einen warmen Raum, beschlägt die Brille. Hier war mein Objektiv von innen beschlagen, noch eine Stunde nachdem wir die wunderbar wärmende Berghütte erreichten. Tee mit Schuss und Erzählungen von erfahrenen Bergwanderern, die Bilder in meinem Kopf erzeugten, die da wohl nie mehr raus zu bekommen sind - danke dafür :D - machten diese Rast zu einem schönen Erlebnis.


Mein absolutes Lieblingsbild 


Nach einer Küstenwanderung erreichten wir den Surferstrand bei Sonnenschein. Doch eine bedrohlich aussehende Wand baut sich vor uns auf und bevor wir das kleine Restaurant erreichen, bricht es aus den Wolken heraus.

 



Vor einigen Jahren war ich als Zuschauer bei einem Schlittenhundewettkampf im Spreewald. Vor dem Rennen konnte man durch das "Lager" schlendern und die lieben Huskys kennenlernen. Schon damals war ich sehr angetan von diesen Tieren. Sie waren zumeist sehr ruhig und ausgeglichen, doch wurden sie vor den Wagen gespannt - es war Herbst und es lag kein Schnee - wurden sie zu "Bestien" und wollten endlich losrennen. Hier mal ein Bild von damals:



Ende letzten Jahres habe ich mit R. überlegt, Urlaub in Lappland auf einer Huskyfarm zu machen und das Schlittenhundeführen zu lernen. Aus Kostengründen und auch ein Stück weit der Befürchtung, dass ich zu frostbeulig für solch ein Abenteuer bin, haben wir es vorerst sein lassen. (...) Und dann habe ich von R. zu Weihnachten eine Dogtrekking- Tour im Erzgebirge geschenkt bekommen! Das hat mich natürlich sehr gefreut:)

Heute war es soweit. Während in Dresden und Umgebung der Schnee schon fast komplett wieder geschmolzen ist, liegen Wälder und Wiesen in Zinnwald auf ca.800 Meter noch tief im Schnee.
9 Uhr trafen wir uns mit Sonja und warteten noch auf ein weiteres Paar. So waren wir ein angenehm kleines Grüppchen von fünf, oder genauer 5 1/2 weil ihr Kleiner in der Kinderpulka (keine Ahnung, wie man das sonst nennt) mitkam.

Zuerst haben wir das Rudel kennengelernt und haben etwas über die Hunde erfahren. Die jüngeren sind in Schlittengespannen ausgelastet, die älteren freuen sich über die ruhigeren Trekking-Touren. Wir schnallten uns die Schneeschuhe an und jeder bekam einen Husky mittels Bauchgurt und zugdämpfender Leine vorgespannt. Es ging los.


Das Laufen mit Schneeschuhen empfand ich als recht anstrengend. Der Zug von Niky machte es aber tatsächlich leichter. Wir mussten uns erst aneinander gewöhnen. So fiel ich anfangs fast vorn über, weil sie mich so stark gezogen hat. Ich musste da ordentlich gegenhalten. Aber im Gegensatz zum Gassigehen mit einem stark ziehenden Hund, fand ich dieses Gegenhalten mit dem ganzen Körper von der Taille aus, wo der Gurt saß, als wesentlich angenehmer. So wurde es immer besser.


Es ging durch wunderbar weiße Wälder. Die Wege waren mal breiter, mal schmaler und recht wild. Auf den breiten Wegen mussten wir darauf achten, keine Loipen mit unseren Schneeschuhen zu zertreten. Bis auf der Magistrale, auf der wir sehr auf andere Skilangläufer achten mussten, konnten wir das Mensch-Husky-Naturerlebnis genießen. Während der kürzeren Pausen, wälzte sich "meine" Niky sehr gern im Schnee und ich konnte sie auch ein paar mal kraulen, aber ich merkte sofort, dass Huskys keine Kuschelhunde, sondern sanftmütige und intelligente Begleiter und Arbeitshunde sind.



Mit der Zeit wurden die Beine immer schwerer und die Vorfreude auf das warme Mittag im Restaurant immer größer. Die knapp 3 Stunden vergingen sehr schnell und das Interesse, auch mal an einer Huskyfahrt mit Schlitten teilzunehmen und die Arbeit eines Mushers zu erlernen, ist nun umso größer.

Wer ebenfalls Interesse an einem Husky-Erlebnis im Erzgebirge hat, kann sich auf der Seite von Sonja und ihrer Hundebande informieren.

Danke Schatz für das schöne Geschenk und danke an die sympathische Sonja für diese tierische Erfahrung!



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