Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Hier gab es nicht viel zu Lesen und zu Sehen, aber passiert ist bei mir trotzdem einiges, oder gerade deswegen? Denn von den wirklich wichtigen, wesentlichen und emotional am meisten berührendsten Momenten habe ich oft keine Fotos. Geht es euch auch so?

Neben schönen Erlebnissen, nachdenklichen Stunden und beruflichen Veränderungen, hatte ich tolle Gespräche und Begegnungen auf Reisen, habe erste Erfahrungen im Gärtnern gesammelt und auf einem wackeligen Baumstamm an der polnischen Ostsee balanciert :-D

Ich bin schonwieder furchtbar schreibfaul und blicke auf ein Archiv voller Reisefotos. Ich weiß nicht wann ich das alles hier verbloggen soll...es tut mir furchtbar Leid um dieses "Baby" hier.


Ich hoffe, ihr könnt auf ein gutes Jahr zurück blicken. Und wenn es vielleicht nicht so gut lief, seid zum Jahreswechsel trotzdem positiv gestimmt. Das Leben arbeitet für euch.

Bleibt mir nur noch, euch eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen! Lasst euch nicht stressen.
Heute habe ich wieder mal eine Deko-Session in der Küche eingelegt. Die Spinnenmuffins hatte ich schon einmal gemacht und kamen ganz gut an. Also kommt hier das Rezept für alle, die noch was leckeres für die Halloween-Party suchen oder - wie ich - sich an Halloween-Deko erfreuen.
Wie schon bei den Krümelmonster-Muffins ist die Deko-Idee nicht von mir, sondern diesmal von Stef. Sie steht total auf Halloween und auf ihrem Blog gibt es noch einiges mehr zu dem Thema. Hier geht's zu ihrem Archiv.





Beim Muffin-Teig habe ich mich für eine würzige Kürbisvariante entschieden - also richtige Herbstmuffins ;)

Hier die Zutaten für 24 Muffins (2 Muffinbleche)


für den Teig:
500g Mehl
360g Brauner Zucker
300g Xylit *  
2 TL Natron
1 ½ TL Salz
1 TL Zimt
1 TL Muskatnuss
4 Eier 
250ml Öl
150ml Wasser
500g Kürbis
150g Rosinen
150g gehackte Walnüsse 
für die Spinnen-Deko:
  
   dunkle Kuchenglasur
   200g weißes Fondant 
24 Raffaello-Kugeln
Dekostift für die Augen (oder dafür auch Kuchenglasur verwenden)
* Da die Muffins eher würzig als süß werden sollen und durch den braunen Zucker schon viel Süße drin ist, habe ich mich für den nicht ganz so süßen Zuckererstz Xylit entschieden. Normaler weißer Zucker geht natürlich auch.
  

  • Kürbis schneiden, 500g abwiegen die geschnittenen Stückchen ein Weilchen kochen
  • alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mixen
  • Kochwassser abkippen und mit den 150ml Wasser zu einer Masse pürieren oder mit nem Kartoffelstampfer bearbeiten
  • Kürbismasse mit Eier und Öl in die Schüssel geben und ordentlich Rühren oder Mixen
  • Rosinen und Nüsse unterheben
  • Muffinblech einfetten oder Papierförmchen benutzen (bevorzuge ich)
  • im vorgeheizten Herd 35min bei 190° backen 
  • in der Zeit 24 kleine Spinnenköpfe aus Fondant formen (Beine "frisch" formen)
  • Zahnstochertest und 5 min abkühlen lassen bevor ihr die Muffins aus der Form nehmt
  • mit einem Messer ein Stück von der Muffinspitze abschneiden, sonst rollt euch der Spinnenkörper runter
  • Kuchenglasur verflüssigen und Muffins kopfüber eintauchen
  • Raffaello und Spinnenkopf raufsetzen. Die Spinnenbeine am besten immer frisch formen. Sie härten bei Raumtemperatur recht schnell aus und können sonst beim ransetzen an den Körper leicht brechen.
  • Da die Kuchenglasur als Kleber dient, habe ich immer 2 Muffins eingetaucht und erstmal verziert. Das hat sich ganz gut gemacht.
  • Zum Schluss die Spinnen mit dem Rest Kuchenglasur (mit einem Zahnstocher) oder einem Dekorstift zum Leben erwecken.

Schmecken lassen! 

Und keine Sprüche in die Kommentare von wegen Spinnen haben acht Beine. Das sind mutierte Halloweenspinnen :-P



So, das kommt davon, wenn man seinen Blog verstauben lässt: man bekommt ne Anfrage, ob zur Überbrückung meiner Pause ein Gastartikel gewünscht ist...
xD
Ich habe mich natürlich sehr gefreut und darf euch heute einen Beitrag von Alexander über seinen Schweden-Roadtrip präsentieren. Auf Alexanders Blog Systemkamera Ratgeber 2017 geht es rund um das Thema Kamerakauf. Vor dieser Entscheidung stand ich auch vor fast 5 Jahren und bin nach wie vor zufrieden mit meiner Systemkamera, obwohl sich in der Zwischenzeit sicher auch wieder einiges weiterentwickelt hat.
So, los gehts:


Die 4 größten Erfahrungen auf unserem Roadtrip nach Schweden

Vor etwa einem Jahr schlossen ein guter Freund und ich die Entscheidung unseren ersten Roadtrip anzugehen. Für Schweden begeisterten uns von der ersten Minute an, die ruhigen Wälder, freundlichen Menschen und einzigartige Natur.
Der Roadtrip war ein einziges Abenteuer für uns und wir sammelten zahlreiche neue Erfahrungen. In diesem Beitrag werde ich dir meine 4 Favoriten vorstellen, die wir auf unserem Roadtrip durch Schweden nach Norwegen erlebt haben.

1. Die unendlichen Wälder

Den wohl größten Eindruck haben die ewigen Wälder bei uns hinterlassen, die vor allem in Schweden einen größten Teil der Landschaft ausmachen. Bei einem Roadtrip verbringt man (wie es der Name vermuten lässt) viel Zeit auf der Straße, was überhaupt nicht mit dem Fahren auf deutschen Straßen zu vergleichen ist. In den verlasseneren Gegenden trifft man pro Stunde höchstens ein Auto an, fährt durch mystische Wälder vorbei an vielen kleinen Sehen und das bei maximal 70 km/h.
Dabei sieht man um sich herum nichts anderes als die grünen Wälder, die sich auf den Ebenen in schier endloser Länge erstrecken.
Baumwipfel gegen das Sonnenlicht fotografiert
Blick auf schwedischen Baumwipfel
Wald in schweden
Die unendlichen Weiten der schwedischen Wälder

2. Nur 4h Nacht und 19h Tag?!

Da Schweden deutlich nördlicher als Deutschland liegt, ist es dort im Sommer auch deutlich länger hell als bei uns. Ich persönlich hatte solche langen Nächte zuvor noch nie erlebt und man kann es sich auch kaum vorstellen, ohne eine eigene Erfahrungen gemacht zu haben.
Auch wenn wir die Mitternachtssonne nicht erlebten (da wir nach der Sonnenwende ankamen und zu weit im Süden gereist sind) ging die Sonne bei uns erst gegen 23:00 unter und war ab ca. 3:00 morgens schon wieder zu sehen. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang wurde es nie wirklich dunkel und unsere Taschenlampen brauchten wir selbst mitten in der „Nacht“ nicht benutzen.
Die sehr kurzen Nächte erschwerten das Schlafen zwar sehr, hatten aber den Vorteil, dass man den Sonnenuntergang stundenlang genießen kann, da die Sonne lange sehr dicht unter dem Horizont wandert. Bei diesem Foto konnten wir beispielsweise für mehrere Stunden die einzigartige Lichtstimmung bestaunen. Für mich als Fotografen natürlich ein Traum – da ich es normalerweise gewöhnt bin, nur wenige Minuten perfektes Licht zu haben.
Sonnenuntergang am schwedischen Hafen
Atemberaubender Sonnenuntergang in einer schwedischen Küstenbucht (auf Hönö)
Sonnenuntergang, Mond und 3 Personen
Gemütliches Beisammensein unter dem Mond
Rotes Haus an der Küste beim Sonnenuntergang
Schwedisches Angler-Häuschen am Meer (ebenfalls Hönö)

3. Die Einzigartige Natur

Neben den endlosen Wälder hat die einzigartige Natur viele Eindrücke bei uns hinterlassen. Zum Beispiel konnten wir an einem Abend 5 Elche beobachten, die sich auch als sehr geduldige Models erwiesen und mehrere Minuten in unserer Nähe verweilten.
Außerdem ist Schweden bekannt für seine zahlreiche Seen, weshalb wir bei jedem Halt ein neues Privat-Gewässer ganz für uns alleine hatten. Diese waren nicht nur perfekt zum Angeln sonder man traf auch das ein oder andere Mal auf eine Entenfamilie.
Elch im Wald
Wachsamer Elch in den schwedischen Wäldern
Entenbabys
Schwedische Entenbabys mit wachsamer Mutter
Fisch und Hand
Leider zu klein für das Abendessen ;-) – Ein frisch geangelter Fisch

4. Einfach mal wild Campen

Hast du schon einmal wild gecamped? Schweden sind sehr dünn besiedelte Länder und es gibt zahlreiche verlassene Seen, tief in den Wäldern versteckt, an denen man wild campen kann. So hatten wir es uns alle paar Tage an einem neuen See mitten in den schwedischen Wäldern gemütlich gemacht.
Frühstückstisch an einem schwedischen See
Unser Frühstück an einem verlassenen See
Zelt mitten im Wald
Unser Zelt mitten in den schwedischen Wäldern
Schwedischer See mit Bach, über den ein Mensch springt
Der tägliche Weg zu unserem Auto (direkt vorbei am Abwasch ;-)

Unsere Route

Von Freiburg über Hamburg und Fehmarn haben wir unseren ersten Stopp in Kopenhagen eingelegt. Von dort ging es weiter nach Göteborg, wo wir auf der kleinen Insel Hönö übernachteten (dort sind die schönen Sonnenuntergangs-Bilder entstanden.) Von dort ging es vorbei am größten See Schwedens (Vänern) und schließlich über die Norwegische Grenze, wo wir in einem wunderschönen Airbnb Gästehaus unterkommen konnten. Bei unserem nächsten Stop nächtigten wir bei einem Bekannten in der Nähe von Oslo und fuhren schließlich von Larvik zurück in die Heimat.
Währen unserer 19 tägigen Reise schliefen wir sowohl in unserem Zelt, unter dem Sternenhimmel, auf unseren viel zu kleinen Autositzen und in zwei verschiedenen Betten. Selten konnte ich bisher so viele Erlebnisse sammeln wie auf dieser Reise :-)!
Landkarte Deutschland  Schweden und Norwegen Roadtrip
Unser Roadtrip von Freiburg nach Schweden und Norwegen

Ich hoffe dir haben meine 4 größten Eindrücke aus Schweden gefallen und ich konnte dich ebenfalls für dieses wunderschöne Land begeistern! Gerade für Fotografen und Angler ist es ein einzigartiges Urlaubsziel, in dem man es einfach mal etwas ruhiger angehen kann und zwei Gänge zurückschaltet. Alle Fotos wurden mit meiner Systemkamera (Sony A6000) aufgenommen, die ich auf der Reise immer mit dabei hatte. Dank der kompakten Maße der DSLM, konnte ich diese bei jedem Ausflug mit mitnehmen.
In welchem Land hast du bisher die meisten Erfahrungen mitgenommen?
Teile deine Eindrücke in den Kommentaren! Mich würde interessieren, welche Länder deiner Meinung nach jeder Hobby-Fotograf besuchen sollte.
Es ist wieder so weit. Die Fotoparade von "Erkunde die Welt" geht in die nun schon 5. Runde und ich werde auch dieses Mal meine schönsten Fotos rauspicken.


ungewöhnlich



Also wenn dieser Krumme Wald nicht ungewönlich ist... 
Er liegt an der polnischen Grenze bei Gryfino. Wir haben diese Location für ein kleines Shooting genutzt. Warum diese Bäume so gebogen sind, ist nicht eindeutig geklärt.
 
  

 entspannt

 
Die Wanderdünen bei Łeba waren eine Station auf unserem kleinen Polenroadtrip und ein absolutes Highlight. Wunderbar weicher Sand, zum Teil noch etwas fester vom letzten Regenschauer, weite Sicht und für mich einfach unerwartet so etwas an der Ostsee zu erleben. Zwischen zwei Regengüssen hatten wir genug Zeit, einen Teil entlangzulaufen und zu entspannen, während hinter uns eine Horde Kinder die Dünen runterkullerte. 
 

  fern


"Fern" ist vielleicht nicht ganz passend, aber vom Weltballon in Berlin hatten wir eine weite Rundumsicht auf Berlin. Da ich den Blick vom Fernsehturm noch nicht kenne, war es neu für mich, unsere Hauptstadt aus dieser Perspektive zu sehen.
Vorn seht ihr den Potsdamer Platz, rechts dahinter den Tiergarten.


beleuchtet


Zur Abwechslung mal eine kleine Farbexplosion. Diese Pfauenfeder gibt es schon zwei mal auf meinem Blog (hier bei Tageslicht und hier mit LED). Diesmal wurde sie mit einem Mix aus Tageslicht und Leselampe beleuchtet.


alt

  
Na der guckt doch ziemlich alt aus der Wäsche... oder heißt es "dumm aus der Wäsche gucken"? Egal. Ein paar Jahre wird dieser Baum schon auf dem Buckel haben...:D


schönstes Foto


Hier habe ich mich in Produktfotografie probiert und unsere Eheringe drapiert. Garnicht so einfach wie es aussieht. Ständig fielen die Ringe wieder ineinander oder das Foto sah am Ende nicht so aus wie ich mir das vorgestellt habe. Hier haben wir die Ringe herstellen lassen.


Zusatz: beschienen


unser Dorf im abendlichen Licht


spaßig


Ihr habt auch tolle Bilder im erstem Halbjahr gemacht? Dann macht doch auch noch mit. Bis Mitte Juli sind die Türen noch geöffnet und zu gewinnen gibt es auch was;) Für weitere Infos schaut auf Michaels Blog vorbei.



Momentan ist berufstechnisch einiges los. Daher lasse ich mir momentan die Wochenenden relativ offen und entspanne einfach.
Heute hat uns das wechselhafte Aprilwetter einen Strich durch die Planung gemacht. Also wieder chillen. Zwischendurch haben mich die Wassertropfen an der Fensterscheiben für ein paar Minuten in die Makrowelt gezogen...




Im Juni steht der TÜV vom Silbernen an - zum ersten Mal mit mir als Besitzerin. Hab ihn damals mit frischen TÜV gekauft und hatte in der Zwischenzeit schon erste Probleme. Mal schauen, was alles noch in Ordnung gebracht werden muss.
Durch anstehende berufliche Veränderungen, ergeben sich im Juni recht spontan noch ein paar freie Tage für mich. Da muss ich schauen, ob ich die Zeit für eine kleine Reise nutze oder hier die freie Zeit im Grünen genieße (Elbe statt Meer) und mich wieder etwas um den Blog kümmere, der ja sehr brach liegt.
Das soll es für heute auch schon gewesen sein.


Letztes Wochenende schien wunderbar die Sonne. Ich musste mal wieder ein paar Sonnenstrahlen tanken und frische Luft atmen. Gerade in den Wintermonaten kommt das viel zu kurz bei mir: mit Auto auf Arbeit, acht Stunden im Labor und wenn ich Feierabend habe ist es dunkel. Und in meiner Spätschichtwoche morgens raus zugehen, kann ich mich momentan nicht motivieren.

Ich habe also meine Makrofestbrennweite raufgeschraubt und los ging's ins Saubachtal. Ich habe mich wie ein kleines Kind gefühlt, so auf dem noch teilweise gefrorenen Bach stehend. Durch das Eis konnte ich das Wasser zum Teil unter mir durchfließen sehen...














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