Heute möchte ich euch mein erstes Gericht aus der Fernweh-Küche präsentieren. Inspiriert wurde ich von einem Afrika Kochbuch, welches ihr euch hier kostenlos als PDF runterladen könnt (ihr müsst dort nur ein bisschen runterscrollen).
Dort wird das Essen "Kidneybohnen mit frittierten Kochbananen" betitelt. Doch die trockene Bemerkung von meinem Freund: "Schmeckt gut, aber das ist ganz banale, vegetarische Chili con Carne mit Reis und Matschbananen" (ist er nicht charmant...^^)  ließ mich dem Essen obigen Titel geben.

Hier also das Rezept, welches ich auf 2-3 Personen bemessen habe.


2 Dosen Kidneybohnen (je 400g)
1 Dose geschälte Tomaten
2 frische Rispentomaten
2 kleine Zwiebeln
Öl nach Geschmack
2 Knoblauchzehen
Gewürzmischung für Chili con Carne
Salz, Pfeffer, ev. Chili und Ingwer
4 Kochbananen (oder alternativ die hier üblichen Obstbananen)
Reis als Beilage je nach Personenzahl.


Los geht´s

1. Die frischen Tomaten schneiden und mit den Dosentomaten, einer geschnittenen Zwiebel, dem gehackten Knoblauch und ev. etwas geschnittenem Ingwer pürieren. 

2. Öl in einem Topf erhitzen und die zweite geschnittene Zwiebel andünsten. 
3. Tomatenpüree dazugeben und 5-10 Minuten kochen lassen.
4. Reis kochen  
5. Tomatenpüree mit Chili con Carne - Gewürzmischung oder Chili abschmecken.
6. Bohnen dazugeben, Soße unter mehrmaligem Umrühren 5-10 Minuten köchen lassen und mit Salz & Peffer nach Belieben abschmecken. 
7. In der Zwischenzeit die Bananen schälen und in Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne oder Fritteuse erhitzen und anschließend frittieren. Wenn ihr wie ich Obstbananen verwendet, wird es vermutlich eine etwas matschige Angelegenheit. 
8. Servieren je nach Geschmack. Ich fand die Kombi Chili mit Banane sehr lecker. R. hat den Bananenmuß extra gegessen.


Wenn ihr für 2 kocht, wird einiges von der Soße übrig bleiben. Ich habe den Rest eingefroren und freue mich, dass ich davon noch was habe und je nach Appetit auftauen kann.
Hiermit ist die Fernweh-Küche auch für Gastbeiträge "eröffnet" Mehr Infos findet ihr hier.
Ich freue mich sehr auf eure Rezeptideen!

PS: Da ich selbst noch nicht in Afrika war, ist lediglich das Essen aus meiner Kamera entstanden. Das Hintergrundbild ist von Michael Kaben, "Abendsonne über Amboseli" Some rights reserved
Quelle: www.piqs.de

Diesen Sommer waren wir wieder mal zur Bladenight auf dem EuroSpeedway Lausitz, ein paar sportliche Runden in mitten von Rennsport-Kulisse drehen.
Und zum Ende hin gab es noch den erhofften Sonnenuntergang:)



"Lieblingsplätze"
 Das heutige Thema auf Nics Blog hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich wohne nun schon fast ein Jahr hier in Sachsen, fühle mich wohl, aber mir fällt kein Lieblingsplatz in dem Sinne ein. Wenn ich einen Garten hätte, wäre es wohl dieser. 
Und jetzt kommt`s: In Berlin - der Stadt, der ein gewisses hässliches Image anlastet (ihr wisst was ich meine: laut, schmutzig, unübersichtlich) - wüsste ich gleich mehrere solcher Plätze...
Was läuft da falsch?
Wahrscheinlich ist es einfach die Tatsache, dass man Dinge, die einen ständig umgeben, anders wahrnimmt; sie als selbstverständlich hinnimmt und manchmal die Schönheit im Alltäglichen übersieht.

Es gibt aber ein Ort, den ich sogar schon als Kind liebte: die Felsen im Elbsandsteingebirge.



In diesem Sinne wünsche ich euch noch viele erholsame Stunden an euren Lieblingsplätzen.

Melly

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