Hallo ihr Lieben,

da ich im Moment nicht so viel Zeit habe, mich meinen Urlaubsfotos zu widmen und eigenen Content zu produzieren, möchte ich euch quasi als Überbrückung zwei Videos zeigen, die mich vor kurzem sehr zum Schmunzeln brachten.


Wer von euch gern bei YouTube unterwegs ist und sich für Fotografie interessiert, ist bestimmt schonmal auf dem Kanal von Benjamin Jaworskyj hängen geblieben. So erging es mir vor ein paar Tagen wieder einmal. Seine Videos sind haupsächlich an Anfänger gerichtet, aber er gibt auch viele Tipps, die schon wesentlich mehr in die Tiefe gehen. Und ich mag seine Reiseberichte aus Schottland, Sri Lanka und Ägypten;) Seine lockere Art macht die Videos unterhaltsam wie ich finde, denn Fotografiewissen kann ja auch furchtbar trocken vermittelt werden. Hier kommt ihr zu seiner Website.




People-Fotografie finde ich sehr spannend, aber wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist das hier nicht Thema. Das hat zwei Gründe: Zum einen habe ich keine Freunde oder Verwandte die gern länger vor einer Kamera posen. Auch ich stehe lieber hinter der Linse als davor. Und wenn ich dann doch mal das ein oder andere schöne Foto machen konnte, möchte ich die Person nicht fragen, ob ich es auf meinen Blog zeigen darf. Meine Lieben sind eher zurückhaltend, wenn es um Webpräsenz geht und ich finde das auch völlig in Ordnung und sympathisch.
Auch ich hätte vor 2 Jahren nicht gedacht, dass ich je einen Blog führen werde und einiges von mir preis gebe...

Bald geht es weiter mit Eindrücken unseres Roadtrips durch Südfrankreich. Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Wochenende.
Melly
Im Elsass am Fuße der Vogesen liegt eingebettet in weite Weinfelder die kleine Stadt Riquewihr.
Nachdem wir uns am Vortag bei schauderlichem Wetter einmal quer durch Deutschland gekämpft haben, war der Besuch dieses idyllischen Örtchens eine Wohltat und unser Roadtrip durch Frankreich konnte beginnen.



Das mittelalterliche Ortsbild ist sehr gut erhalten und auch die Stadtmauer ist fast komplett.
Fachwerkhäuser in den verschiedensten Farben reihen sich aneinander. Außderdem gibt es reichlich kleine Restaurants, Weinläden und Pensionen.
Die schönsten Bilder konnte ich in den kleineren Gassen machen. Die "Hauptstraße" ist leider sehr voll mit Touristen.




Ich war besonders von den kleineren Details angetan.
Vor einem kleinen Souvenier-Laden stand ein Kasten mit Miniatur-Drehorgeln, oder besser gesagt nur die Spulen mit Drehknüppelchen dran. Also auf's Minimum reduziert. Meine Lieblingsorgel hieß "La Valse d'Amélie". Da stand ich also, erzeugte die etwas kläglich klingende Melodie und freute mich ein Loch in den Bauch. Bonjour France!
Wir machten ersten Gebrauch von unserem spärlichen Reisewortschatz - Merci und so - und gewöhnten uns wieder langsam an wärmer werdende Temperaturen.




Ich mag diese römischen Zahlen. Na, wisst ihr die Jahreszahl? Hier die Auflösung. Ich musste auch spicken;)




Postkutsche mit 3 Abteilen. Dies ist eine originalgroße Reproduktion der größten Kutsche, die auf französischen Straßen fuhr. Sie wurde von 5 Pferden gezogen und wiegt leer etwa 3 Tonnen.

Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen hatten, verschlug es uns noch außerhalb der Stadtmauern. Über den Westausgang - dem sogenannten Dolder (Wehr- und Wachturm) - gingen wir raus, an einem Bach entlang und schließlich auf eine kleine Anhöhe, von wo aus man auf das Städtchen blicken konnte. Dort ist das obere Bild entstanden.


...und dann ging es weiter Richtung Süden...
Bevor ich den ersten richtigen Post über unsere Wohnmobilreise durch Frankreich schreibe, dauert es wohl noch etwas - Gedanken und Fotos ordnen - aber ich möchte mich hier schonmal kurz melden. Seit Donnerstag Abend schon sind wir zu Hause. Das WoMo haben wir zwar noch zwei Tage länger gemietet, aber das Wetter wurde ab Anfang zweiter Woche einfach sehr ungemütlich und es hielt uns nichts mehr auf irgendwelchen Campingplätzen. Also zu Hause den Resturlaub noch etwas genießen und Zeit lassen beim Wäsche waschen, Mobil reinigen und so weiter.

Beim Durchschauen der Fotos dachte ich mir, es wäre vielleicht ganz interessant ein Bild rauszupicken, welches die Reise in gewisser Weise zusammenfast...


Ihr denkt euch jetzt sicher: "Hm, mit Südfrankreich verbinde ich was ganz anderes", aber diese FengShui-Steinbauten zogen sich wie ein roter Faden durch unseren Roadtrip.
Ich muss aber auch sagen, dass wir die naheliegenden Touristenziele wie Côte d’Azur außer St. Tropez weitgehend außen vor ließen, was auch an den ungünstigen Umständen lag, mit denen wir mit Wohnmobil etwas zu kämpfen hatten. Wir flohen förmlich ins felsige und mit prächtigen Schluchten durchsetzte Hinterland und die Anzahl an Campingplätzen zeigte uns, dass wir hier auch richtig waren.
Die Luft dort scheint die Urlauber wie blöde zum Steine stapeln zu motivieren. Mich hat es letztendlich auch gepackt, wobei das nicht mein Werk ist...

Achso; insgeheim hoffte ich natürlich typisch für die Provence auf weite Lavendel-Felder, doch das haben wir wohl knapp verpasst, denn Erntezeit ist von Ende Juli bis Anfang September.

Schönes Restwochenende euch und bis bald
Melly

Bevor ich auf Reisen gehe und es hier mindestens zwei Wochen nichts neues zu sehen und lesen geben wird, möchte ich euch eine Pianistin vorstellen die ich seit einiger Zeit sehr schätze - Vika Yermolyeva.
Ich bin durch YouTube auf sie aufmerksam geworden und vor reichlich einer Woche sah ich sie live in Berlin. Sie beherrscht ihr Instrument nicht nur virtuos, sondern hat ihren ganz eigenen Stil gefunden, indem sie vorwiegend Metal-u. Rocksongs covert.




Auf ihrem Channel finden sich aber auch andere Perlen, wie zum Beispiel Filmmusik von "Last Samurai". Ein Stück habe ich als Untermalung für meinen Pompeji-Post verwendet. Oder auch andere ruhigere Songs *gänsehaut*
Wenn euch ihre Interpretationen gefallen, könnt ihr sie auf ihrer HomePage als MP3 runterladen. Wer des Klavier spielens mächtig ist, kann auch SheetMusic gegen einen angemessenen Obolus von ihr bekommen.

Auf dem Konzert gab es wie üblich auch eine Vorband. Nach den ersten Tönen war ich geschockt, verstört und was sonst noch. Aber mit der Zeit bin ich "reingekommen" und irgendwie konnte ich mich dem harten Temperament nicht entziehen. Den Gesang assoziierte ich stellenweise mit Nina Hagen der früheren Jahre. Harte Gitarrenriffs und zwischendurch ruhigere Passagen in denen mit einer Loopstation tolle Sounds erzeugt wurden, prägten den 45minütigen Angriff auf meine Gehörwindungen.
R. ließ das Wort Poetry Rock fallen. Ihre Musik in ein Genre zu pressen wird schwer, auf jeden Fall sehr speziell. Die Band heißt übrigens Safi.
Im Internet findet man nicht viel von der Band. Ein paar Livemitschnitte gibt es auf YouTube; allerdings in schlechter Qualität. Und so landete ich bei den Hamburger Küchensessions bei einer Akustikversion:



Wem Safi jetzt nicht so zusagt, der aber auf gute handgemachte Musik steht, kann sich durch die Videos der Hamburger Küchensessions klicken. Ein gut gemachtes Projekt, um unbekannten Musikern eine Plattform zu bieten.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Bis bald
Melly
Dieser Moment,
wenn man sich die Fotos anschaut und den Umstand verflucht,
kein Stativ dabei gehabt zu haben...


Am Wochenende war ich mit meiner Schwester in Boxberg bei der transNATURALE. Die kostenfreie Veranstaltung wurde groß in Zeitungen angekündigt. Die Lasershow erfüllte allerdings so garnicht die Erwartungen. Das musikuntermalte Höhenfeuerwerk machte aber einiges wieder gut.



Auch wenn die Lasershow live für's Auge eher wenig spektakulär war, musste ich im Nachhinein am PC doch staunen was für interessante Effekte man einfangen konnte. Umso ärgerlicher war es, dass ich kein Stativ dabei hatte. Ich experimentierte viel mit den Belichtungszeiten und ISO-Einstellungen herum um halbwegs scharfe Fotos aus der Hand zu machen. Glücklich war ich, mein neues lichtstarkes Objektiv dabei gehabt zu haben - das Panasonic Lumix G 20 mm 1.7 Asph. Pancake.

Da meine Systemkamera mit Micro-Four-Thirds-Standard arbeitet, entsprechen 20mm Brennweite 40mm im Kleinbild; also ein leichter Weitwinkel. Viel habe ich noch nicht mit dem Pancake fotografiert, aber fürs Erste bin ich sehr angetan.

20mm  F1.7  1/2s  ISO 800
20mm  F1.7  0.769s  ISO 800
20mm  F1.7  1/2s  ISO1600
20mm  F1.7  1/2s  ISO1600
20mm  F1.7  2s  ISO1600
20mm  F1.7  1/6s  ISO1600

 
...und plötzlich war unsere Reiseplanung wieder bei Null...
 

Hallo ihr Lieben,
seit Dezember 2013 ist der Mietvertrag für das Wohnmobil unterschrieben und R. hat sich Norwegen gewünscht. Ich machte nicht Gebrauch von meinem inoffiziellen Vetorecht und freute mich über seinen Wunsch. Schließlich ist es ein schönes Land und steht auch auf meiner "Places to visit-Liste" Die Planung der Reiseroute überlässt R. zum größten Teil mir, da es mir auch einfach Spaß macht. Heißt, dass ich mich ein halbes Jahr nebenbei immer mal wieder mit Norwegen beschäftigt habe.

Und auf einmal heißt es: Ööööck, Kommando zurück. Norwegen ganz ungünstig!

Mein Bester erfuhr vor einer Woche vom Wohnmobilvermieter, dass die Kriminalität in Norwegen was Wohnmobile angeht, wieder gestiegen ist und einem anderen Kunden das Mobil gestohlen wurde. Wenn wir flexibel sind, würde er uns empfehlen in ein anderes Land zu fahren.
So standen wir vor unserer Europakarte und überlegten. Nach einer Weile konnten wir uns mit mit dem Gedanken anfreunden, Südfrankreich als Hauptziel zu bereisen. Am Wochenende bastelte ich an einer möglichen Reiseroute und bin recht zufrieden.



Größere Kartenansicht

Hauptziel soll die Côte d’Azur (Saint Tropez, Monaco, vllt. Antibes und Nizza) und das Hinterland mit der Verdonschlucht und der Schucht von Daluis werden. Inwieweit wir Halt in Lyon, Turin und Mailand machen wird die Zeit bringen, die uns bleibt. Wir sind 2 Wochen unterwegs

Und jetzt meine Frage an euch: Wart ihr schonmal in der Gegend? Könnt ihr eine Stadt oder vor allem einen idyllischen Ort in der Natur auf unserer Route empfehlen?

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt wie das wird. Die Frage ist auch, ob wir uns da für zwei Wochen zu viel vornehmen. Wir möchten schon viel unterwegs sein und viele Eindrücke mitnehmen, aber die Erholung sollte auch nicht zu kurz kommen...

Auf jeden Fall bin ich inzwischen froh, nicht nach Norwegen zu fahren, denn für Anfang September hatte ich für dieses Land schon etwas Bauchschmerzen. Richtung Süden ist da schon schöner:)
*content & photography are copyright © Melanie H. * Social Media Icons by Web Treats ETC*. Powered by Blogger.