Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid gut in den Mai gestartet. :)

Seit nun über zwei Monaten Abstinenz öffne ich diesen Blog - mein kleines Bilderbuch, ein Stück weit mein virtuelles zu Hause - und merke, wie ich es vermisst habe. Der Klick auf den Post-verfassen-Button kam mir schon fast fremd vor...
Aber mir fehlte die Muse. Andere Dinge waren in den letzten Wochen wichtiger und nahmen mich ziemlich ein. Ich möchte hier nicht konkret werden, aber Gefühlschaos in verschiedenen Lebensbereichen trifft es ganz gut.

Umso schöner ist es, wenn man es nicht weit in die Natur hat, um Kraft und Frieden zu tanken. Mich zog es letztes Wochenende ins Regenbachtal - eines der zahlreichen linkselbischen Täler. Bisher hat es mich immer auf den Elberadweg oder in das Saubachtal gezogen. Ins Regenbachtal bin ich bis dato noch nie abgebogen, was wirklich eine Schande war, denn es ist sehr idyllisch und man kann sich herrlich in die Sonne legen und ein Buch lesen oder das Frühlingsgrünen fotografieren.

Auf Luzia Pimpinella gibt es noch mehr green living.

Ich muss euch ehrlich gestehen, dass ich noch nicht so recht weiß wie es hier weitergeht. Die Urlaubsplanung ist den unerwarteten Umständen zum Opfer gefallen und neben der Alternative Rügen werden gerade neue Pläne geschmiedet. Ich bin gespannt.

Auf jeden Fall freue ich mich wieder hier zu sein und möchte mich bei euch fürs Lesen und Kommentieren bedanken!
Ich finde es auch amüsant zu hören, wer hier quasie incognito mitliest. Das sind Dinge die man aus persönlichen Gesprächen mitbekommt à la: "Deine Schwester hat ja lang nix mehr geschrieben..." ;)




 

Auf dem wunderschönen Blog von Lea gab es vor einer Weile eine Fragerunde, der ich mich anschließen wollte. Nun ist es soweit.
Schaut mal bei "Lichtreflexe"vorbei. Sie macht sehr schöne Portrait-Fotos!


1. Was fasziniert dich an der Fotografie?
Hm, schwierige Frage. Ganz nüchtern betrachtet, ist Fotografie die Abbildung der Realität. Aber mit Hilfe von bestimmten Perspektiven, Filtern in der Nachbearbeitung, gezieltem Einsatz von Blende und Belichtungszeit kann man ganz tolle Kunstwerke erschaffen. Man kann Schönes Optimieren/ Beautifizieren; Abstoßendes weiter verstärken um beim Betrachter zwiegespaltene Gefühle hervorzurufen oder einfach authentische Momente festhalten.
Wenn ich fotografiere, werde ich mir oft der Vollkommenheit der Natur bewusst. Ich glaube das fasziniert mich tatsächlich am meisten und ich bin froh, doch noch eine konkrete Antwort gefunden zu haben;)



2. Welche Kamera besitzt du?
Die Panasonic Lumix DMC-G3 - eine Systemkamera.

3. Was ist dein Lieblingsobjektiv?
Zum einen mag ich mein Lumix G 20mm F1.7 Pancake, da es mein treuer Begleiter auf Reisen ist. Aber das Leica DG Macro-Elmarit 45mm F2.8 liegt doch noch ein Mü weiter vorn in meiner Gunst. Die Makro-Welt ist schon was Tolles:)



4. Hast du ein Lieblingsmotiv?
Beeindruckende Landschaften und Makros fotografiere ich selbst am Liebsten. Portraitfotos finde ich auch schön, aber nur als Betrachter. Selbst habe ich damit fast keine Erfahrung. Obwohl, doch: Hundeportraits;)

5. Magst du Schwarz-Weiß Bilder?
Wenn es überlegt eingesetzt wird und zum Bildinhalt passt, auf jeden Fall. Bei Lost-Place-Fotografie kann es mitunter super wirken. Ich benutzt es aber eher selten.



6. Mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest du?
Ich habe tatsächlich weder Lightroom noch Photoshop, sondern arbeite (noch) mit Photoscape - einem kostenlosen Programm. Es hat alles was ich brauche. Einzig großes Manko: man kann kein RAW bearbeiten.

7. Pro oder Contra Blitz?
Contra. Der interne Blitz ist Mist und für einen externen möchte ich kein Geld investieren. Es geht aber auch ganz gut ohne.

8. Wie viel Zeit verbringst du mit der Fotografie?
Ehrlich gesagt nicht sehr viel. Es gibt immer mal wieder Phasen, in denen ich die Kamera öfter benutze, besonders auf Reisen, aber im Alltag nehme ich mir eher wenig Zeit. Zwischendurch mal Fotos durchgucken, ein bisschen mit Bildbearbeitung rumprobieren, Fotoblogs durchstöbern oder Lernvideos gucken ist aber auch zwischen Job und Hausarbeit drin. Es gibt viele Dinge, die mich interessieren. Fotografie ist nur eine davon.



9. Hast du Fotografen als Vorbilder/Inspiration?
Vorbild heißt ja in gewisser Weise, dass man mal so werden will wie das Idol. Da ich bestrebe, meinen eigenen Fotostil zu entwickeln, habe ich kein Idol in dem Sinne. Es gibt aber ein paar Fotografen, deren Arbeit ich sehr schätze und das ein oder andere davon inspiriert mich.

10. Dein spontaner Quick Fotografen Tip?
Lieber den Blick für immer bessere Fotos schulen, anstatt sich im Wust von Kameramodellen, Objektiven, Equipment zu verlieren und das Fotografieren vergessen.



Meinen Blog gibt es jetzt übrigens auch bei Facebook. Der Seite werde ich mehr Beachtung schenken, als meinem google+ - Acount, weil ich eh' fast täglich mit meinem normalen Profil dort vorbei schaue und das einfach praktisch ist. Ich habe weder Zeit noch Lust zig andere Social Media Plattformen wie Instagramm und Twitter zu pflegen.
Heute möchte ich wieder bei Paleicas Fotoprojekt mitmachen. Düster lautet das Thema und ich musste an unseren Kurzurlaub im Erzgebirge zurückdenken. Eigentlich hat so eine verschneite Landschaft etwas zauberhaftes, ruhiges. Weht jedoch ein eisiger Wind und ist der Himmel wesentlich dunkler als der Schnee, wirkt das ziemlich bedrohlich.


Falls es jemandem auffallen sollte: das Bild habe ich im Post Cocooning schonmal benutzt, nur habe ich es dort freundlicher bearbeitet.  Tatsächlich kam obige Stimmung der Realität näher.

Viele winterliche Fotos gab es hier nicht zu sehen, aber ich muss auch gestehen, dass mir das Fotografieren bei eisigen Temperaturen nicht viel Spaß macht. Ich freu mich schon sehr auf den Frühling:)
Es gab eine Zeit, da war ich wirklich äußerst selten im Kino. Seit ich meine Ausbildung beendet hatte, habe ich mir das Treiben auf der großen Leinwand wieder öfter gegeben. Darunter waren in den letzten zwei Jahren auch ein paar Abenteuer-Filme. Ich mag solche Filme einfach: bildgewaltig, episch und in mir eine gewisse Sehnsucht, die bei manchen Szenen mitschwingt.

Drei solcher Filme möchte ich heute "vorstellen". Von dem ein oder anderen habt ihr sicherlich schon gehört oder ihn schon gesehen. Da ich inzwischen trotzdem kein Film-Junkie bin, freue ich mich über Filmempfehlungen in den Kommentaren. Es gibt sicherlich noch ein paar mehr sehenswerte Outdoorfilme.

Der große Trip - Wild

Der erste im Bunde ist recht aktuell. In dem ein oder anderen Kino läuft er noch. Darunter im Programmkino OST (Dresden), wo ich am Freitag war.

Die Handlung beruht auf einer wahren Geschichte. Sowas schätze ich. Die Handlung wirkt echt und authentisch, keine Hollywood-Special-Effekts, einfach das wahre Leben wie es manchmal läuft. Im Fall von Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) lief es alles andere als gut. Ihre Schicksalsschläge werden in kürzeren und längeren Rückblenden während ihres Wandertrips gezeigt, sodass sich ihr Leben erst nach und nach dem Zuschauer erschließt. Der Trip dient ihr als Selbstfindungsphase. Drei Monate lang kämpft sie sich allein und ohne Wandererfahrung fast 2000 Kilometer über die Höhenzüge des Pacific Crest Trail an der US-Westküste.
Meine Meinung: Keine leichte Kost. Nicht umsonst läuft es unter dem Genre Drama. Wer sich dessen bewusst ist, der bekommt einen emotionalen und schön gemachten Film zu sehen. Andernfalls könnte man etwas enttäuscht werden, denn das Verhältnis Rückblenden und Haupthandlung - der Trip -  verhält sich gefühlt 50:50. Ich empfand ihn auch visuell weniger beeindruckend als die nächsten Filme, die ich gleich vorstelle. Trotzdem klare Empfehlung von mir. Es gibt übrigens auch lustige Szenen;)





Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Dieser Film leutete mein 2014 ein. Zur Handlung möchte ich jetzt nicht viel schreiben; schaut euch den Trailer an.
Meine Meinung: Bildgewaltig! Was habe ich beim Anblick der Landschaftsaufnahmen von Island Augen gemacht. Schöner Soundtrack und auch die Handlung fand ich gut. Walter Mitty ist ein "grauer Mäuserich", der nicht wirklich viel in seinem Leben erlebt hat. Tag für Tag geht er seiner Arbeit in einem Fotoarchiv nach und ist in seinen Tagträumen gefangen. Doch dann passiert ein Fauxpas, der ihm die Chance gibt, seine Komfortzone zu verlassen... Wie es sich für einen guten Film gehört, gibt es natürlich auch eine Liebesgeschichte. Diese war mir persönlich zu flach und klischeehaft - typisch Hollywood-Komödie. Aber das ist Ansichtssache. Das Thema Fotografie findet übrigens auch Platz:) Insgesamt ein sehenwerter Film!




Jäger des Augenblicks - Ein Abenteuer am Mount Roraima

Der Dritte im Bunde ist eine eindrucksvolle Abenteuerdokumentation über den Klettersport.
Die drei Extrembergsteiger Kurt Albert, Stefan Glowacz und Holger Heuber stehen vor der Herausforderung, eine vor ihnen noch nicht begangene Route durch die senkrechte Wand des Roraima-Tepuis in Südamerika zu erklimmen.
Meine Meinung: Da die Dokumentation wunderbar authentisch daherkommt, hat man das Gefühl quasi live dabei zu sein, was den Film sehr spannend macht. Man fiebert, leidet und freut sich einfach mit. Dazu gibt es beeindruckende Bilder zu sehen. Für alle, die Interesse am Bergsport haben, ein Must-See.



Wer solche Abenteuer-Dokus mag, dem kann ich einen Besuch der jährlich stattfindenden E.O.F.T. empfehlen.

Habt ihr einen dieser Filme gesehen? Wie fandet ihr ihn? Könnt ihr mir weitere sehenswerte Abenteuerfilme empfehlen?
Kennt ihr noch das Fotoprojekt *Beauty is where you find it*? Nach einer Pause auf unbestimmte Zeit wurde es von Nic wiederbelebt. Da mache ich doch gerne wieder mit.
Das Thema im Januar war *Cocooning*. Wer kennt das nicht - dieses Bedürfnis, sich bei diesen Temperaturen zu Hause in eine Decke zu hüllen oder sich ins weiche, gemütliche Bett zu kuscheln, am besten noch mit einem Heißgetränk.
Mit Mütze, Schal und Handschuhen kann man sich aber auch wie in einem Kokon fühlen. Dick eingepackt, während der Schnee rieselt...


Vor ein paar Tagen war ich mit dem Liebsten 3 Tage im Erzgebirge. Nach dem kleinen Winterspaziergang gab es im Hotel eine Rückenmassage und ein warmes Molke-Öl-Bad, welches ich leider vorzeitig abbrechen musste, weil ich kreilaufmäßig mal wieder mächtig angeschlagen war. Schön war's trotzdem. Nur Sauna ließ ich dann lieber sein...

Es ist schon erstaunlich: Während im Dresdner Umland kein Schnee lag, sah die Landschaft im Erzgebirge wie mit Zuckerguss bestreut aus. Nach diesem Kurzurlaub kann der Frühling kommen:)





Vielleicht hat es der ein oder andere von euch schon gesehen: Mein Blog hat ein neues Outfit bekommen. Ich war mit dem Alten zwar recht zufrieden, aber mich hat's dann doch gerappelt.

Zur Zeit sehe ich, dass viele zu Wordpress wechseln. Aber das kam für mich nicht in Frage. "Never change a running system" oder so. Ich habe schlichtweg keine Lust mich damit zu beschäftigen, was man bei solch einem Wechsel beachten muss.
Was mir aber auf anderen Blogs auffällt ist, dass das Design mit dem Wechsel "aufgeräumter" aussieht. Und das gefällt mir meist ganz gut.

Ok, also ein kostenloses Blogger-Template runtergeladen und erstmal tief durchgeatmet, weil so garnichts gepasst hat. Auf meinem Testblog erstmal stundenlang Anpassungen gemacht. Und das, obwohl ich doch keine Ahnung von HTML und CSS habe. Aber irgendwie packt es mich doch, weil ich immer wieder kehrende, klare Muster erkenne. Finde den "Fehler" in diesem Wust von Buchstaben und Zeichen. In dieser für mich eigentlich fürchterlichen Aufgabe vereinen sich ein paar Eigenschaften von mir: Ehrgeiz, Perfektionismus und Geduld. Und jede gelungene Designanpassung wird innerlich tierisch gefeiert:D

Seit gestern habe ich die Vorlage hier übertragen und ja, es ist noch nicht perfekt. Hier und da sind kleiner und gößere Baustellen, die nach und nach ausgebessert werden. Ich bitte um Nachsicht.

Ansonsten zum Design an sich: Mein Headerbild mit meinen Fußspuren im irischen Sand musste leider weichen. Das schmerzte mir etwas, weil es bis jetzt jeder Designveränderung standgehalten hat und für mich persönlich eine tiefere Bedeutung hatte. Aber ich finde es sonst zu überladen. Stattdessen seht ihr drei meiner liebsten Urlaubsbilder. So liegt der Fokus mehr auf der Reisefotografie und  der Fotografie im Allgemeinen. Das war auch der Grund, warum ich anfing zu Bloggen und auch, wenn ich immer wieder gern andere Themen anschneide, soll das auch weiterhin so bleiben.

So genug davon. Ich hoffe ihr könnt euch mit der neuen Optik anfreunden.
Für ehrliche Meinungen, bin ich offen und dankbar,
Melly
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