Da ich dieses Jahr regelmäßig an einem Fotoprojekt teilnehmen wollte, bin ich in der Bloggerwelt auf die Suche gegangen und schlussendlich wieder bei Nic gelandet.
Glücklich darüber, dass BIWYFI auch 2014 weitergeführt wird, habe ich mir überlegt, was ich zum heutigen Thema zeige... Dieser Januar zeigte sich bisher ja nicht besonders grau - wie schön! - weswegen ich in alten Bildern kramte und dieses fand:


Diesen, in den Nebel heulenden Hund, haben wir in Dänemark gesehen. Ich kann mich noch gut an die fast mystisch anmutende Stimmung erinnern, die der Nebel verursachte. Die Schwaden zogen übers Meer, hüllten uns zeitweise komplett ein, keine Menschenseele...

Hier kommt ihr zum Projekt und die Themen für Januar.
Ein Fisch, so groß dass er sogar ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Trockenen nicht mal den Ameisen gewachsen.
(Chinesische Weisheit) 

 

Ich mache mich auf den Weg. Per Anhalter mit einem Wohnwagen quer durch Europa, von einem Ende zum anderen.
Auf der Suche nach Gastfreundschaft und Vertrauen, nach Freiraum in einer völlig durchstrukturierten Gesellschaft und nach einem Leben ohne Schubladendenken.
Eine Reise, die mich meinen eigenen Träumen, aber auch meinen Grenzen näherbringt.
Eine inspirierende Reise, ein Sprung ins Ungewisse.

(Tjerk Ridder)





Wie angekündigt, möche ich euch eines meiner Weihnachtsgeschenke vorstellen. Als ich eines Abends bei SternTV auf diese skurile Geschichte aufmerksam wurde, landete das Buch zu jener auf meiner sehr kurzen Weihnachts-Wunschliste.

Worum geht es
Niederländer Tjerk Ridder hat eine Vision: Mit dem Wohnwagen einmal quer durch Europa - von Utrecht nach Istanbul...ohne Auto...trampend! Begleitet wird er von Peter Bijl und Dackeldame Dachs. Das Motto: Man braucht andere, um voranzukommen. Auf so einer Reise erlebt man natürlich viel und davon wird in diesem Buch berichtet. Die Geschichten in Tagebuchform werden mit zahlreichen Fotos untermalt. Außerdem liegt eine DVD mit Liedern und Roadmoviesequenzen, bei denen ich wieder merke, wie sympatisch Niederländisch doch klingt;) (Leseprobe + Interview PDF) 

Es geht um tolle Begegnungen, Zweifel, Hilfsbereitschaft und Duschen unter Rasensprengern.

An meinen Augen ein tolles und inspirierendes Projekt, in mitreißende Worte gepackt. Verrückte Menschen braucht die Welt;) 

Alle, die ihm ein Stück auf seiner Reise weiterhalfen, wurden in den Wohnwagen eingeladen. Dort fragte er sie nach ihren Träumen. Die Träume und ein Plan mit Schritten zur Verwirklichung wurden in einer Konservendose verschlossen. Die Gäste legten das Haltbarkeitsdatum fest, bis wann der Traum erfüllt sein soll. Die Dose war Tjerks Geschenk, welches sie täglich an ihren Traum und vor allem an dessen Verwirklichung erinnern sollte.
Was steht in deiner Traumdose?


 Ich hoffe ihr hattet einen schönen Silvesterabend
und seid gut ins neue Jahr gekommen!




Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.


(Johann Wilhelm Wilms)






2013 ist viel zu schnell an mir vorbei gerauscht. Während mir 2012 vorkam, wie eine furchtbar holprige und langsame Fahrt in einem Bahnhof, mit vielen Gleiswechseln (Prüfungen, Bewerbungen, Umzug) und anschließender Orientierung auf dem Bahnhof, stieg ich Anfang 2013 in einen ICE und fahre seitdem recht ruhig meines Weges...
2013 war kein schlechtes Jahr, aber irgendwas fehlte. Vielleicht kommt mir 2013 im nachhinein einfach nur etwas unspektakulär vor, weil es mich 2012 so durchrüttelte. Ich bin gespannt, was 2014 mit sich bringt. Vorsätze habe ich keine, aber Ideen die ich umsetzen möchte.
Manchen Träumen bin ich 2013 fast von selbst näher gekommen. Der Einstieg in die Welt des Bergsports beispielsweise. Ich hoffe die Freude am Klettern bleibt mir erhalten und meine angeborene Hüftgelenk-Fehlstellung macht mir keinen Strich durch die Rechnung. Es stehen zwei Reisen im Kalender und wir konnten uns den Wunsch von einem E-Piano erfüllen. Jetzt heißt es üben, üben, üben.

...und hier im Blog...
wie ihr sehen könnt, gab es einen Tapetenwechsel. Mein altes Design hatte ich aus Versehen zerschossen und es ließ sich nicht mehr in den Urzustand zurück versetzen (zumindest Internet Explorer streikte). Es musste was Neues her und ich bin erstmal recht zufrieden.
Ansonsten geht es hier so weiter wie bisher. Berichte von unterwegs - auf Reisen und in heimatlichen Gefilden - Fotos und Dinge, die mich inspirieren.

Ich hoffe ihr hattet einen schönen Heilig Abend. Von reichlicher Beschenkung will ich nicht reden; viel wichtiger ist doch, ob der Geschmack getroffen wurde und es ein angenehmer Abend war, oder? ;)


Ein Geschenk werde ich in der nächsten Zeit hier vorstellen, wenn ich etwas darin gelesen habe. Mit einem anderen könnte ich den ein oder anderen Schmunzler oder Lacher erzeugen, würde ich ein Outfit-Foto präsentieren. Ich belasse es aber bei einer Beschreibung: Es ist gegen mein winterliches Frostbeulen-Syndrom und ich sehe aus, wie ein Teletubbie..
Wer möchte kann nun das Kopfkino einschalten...xD

Ansonsten habe ich stimmungsmäßig noch die Kurve bekommen. Am 4. Advent waren wir auf dem Freiberger Weihnachtsmarkt, in der Heimat angekommen war ich von genug Deko umgeben und ich bekam einen musikalischen Weihnachtsgruß - danke dafür;)

Hier die a capella - Version des "Little Drummer Boy"


Auch deren Version von Radioactiv mit Lindsey Stirling finde ich gelungen.

Ich wünsche euch noch schöne Weihnachtsfeiertage.
Bis bald
Melly

also hau ich ab mit sack und pack und pack ein paar
meiner sieben sachen, die ich hab und da wird mir klar
es fehlt immer ein stück, doch ich mach mir nichts draus
setz den wagen zurück und bin raus
fahr gerade überland, es wird gerade mal hell
spüre freiheit in mir, denk das ging aber schnell
bleibe besser im hier, denn es gibt kein zurück
und alles was ich brauch, ist mein auto und glück

ich lass nur zurück, was keiner braucht
last, die mich unten hält, obwohl sie selbst nicht taucht
denn ich brauch freie sicht, ich weiß, ich leb umsichtig
mir ist nicht viel wichtig, nur eins, folg mir nicht
ich bitt dich nicht mit mir zu gehen, weiß das eine
reisen ist gesund, ich hau ab und zieh leine
und ihr seht mich als punkt am horizont verschwinden
um ein stück weiter hinten mich selbst zu finden
(aus "Rückenwind" von Thomas D)

Ich mag total den Spirit dieses Songs, auch wenn Rap nicht so wirklich mein Genre ist. Dieses Gefühl des Aufbrechens, der positiven Lebenseinstellung. Es ist ein Gefühl, welches ich mir seit Wochen herbei sehne. Stattdessen fühle ich heftigen Gegenwind, wenn ich morgens im Bett liege und mich für Arbeit fertig machen muss... Die allgemeine Dunkelheit draußen ist wohl nicht ganz unschuldig dran.

Außerdem glaube ich, dass ich so langsam zum echten Weihnachtsmuffel mutiere. Die zahlreichen Weihnachtsposts lassen mich kalt, das erste Jahr in dem ich keinen Adventskalender habe und einen Weihnachtsmarktbesuch kann ich auch noch nicht verbuchen. Wahrscheinlich wird sich die besinnliche  Festtagsstimmung erst in mir breit machen, wenn ich nach der letzten Schicht vor Weihnachten in mein Auto steige und mit "Driving home for Christmas" gen Heimat und Familie fahre.

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