Für die Menschlichkeit. Für meine Arbeitskollegen, die Überstunden machen um zu helfen, wenn mal wieder Chaos herrscht; den neuen Laborarzt, der sehr aufmerksam ist und unsere Arbeit schätzt , sowie die Hausärztin, die sich auch nach Ende der Öffnungszeit ausgiebig Zeit nimmt.

Trotzdem lief der Januar insgesamt schlecht. Grund genug, das ein oder andere im Februar besser zu machen; überlegen, beruflich einen etwas anderen Weg einzuschlagen und lernen Dinge, die ich nicht ändern kann, hinzunehmen.


Zumindest kann ich den Januar als suboptimalen Jahreseinstieg nun abhaken. Zum Thema Dinge hinnehmen habe ich übrigens hier einen interessanten Beitrag gefunden.
Mehr Januar - Dankbarkeiten gibt es auf Nics Blog.

Music is the poetry of the air.
(Jean Paul Richter)  

Eine CD aus der Sammlung greifen, sich auf dem Sofa gemütlich machen, entspannen, im Booklet blättern, den ein oder anderen Songtext mitlesen, die Musik als Kunst ansehen...
Für das heutige Thema von BIWYFI was passendes zu finden, fiel mir sehr schwer. Denn entgegen des Gefühls, welches ein Jahreswechsel meist mit sich bringt, blieb bei mir bisher alles beim Alten. Ich bin zu fast nichts gekommen. Die Arbeit war die letzten 2 Wochen besonders anstrengend, weil sich sämtliche Geräte und die EDV gedacht haben: 2014 streiken wir einfach mal. Es war wie verhext. Wir scherzten schon, Sperrband vor unsere Abteilung  zu ziehen...aber die Arztpraxen warten trotzdem sehnsüchtig auf die Blutwerte...naja, langsam beruhigt sich die Lage. Zudem kommt, dass mein Immunsystem kräftig gegen die Bazillen kämpft, welche zu Hauf um mich rum schwirren.


Da ich aber nicht schon beim zweiten "Beauty Is WhereYou Find It"-Thema aussetzen will, überlegte ich, was ich mit "Alles neu" verbinde. Ich musste an den vorletzten Jahreswechsel denken und an die lustige Entdeckung des Baumbarts. Ich fragte mich, ob er noch so aussieht, wie vor einem Jahr und machte mich auf dem Weg.
Und da stand er - dieses bizarre Gebilde. Man braucht nicht viel Fantasie, um ein Wesen mit deutlicher Mimik zu erkennen, oder?^^
Leider stand die Sonne etwas ungünstig und dieses blöde Rohr nervt mich tierisch, aber vielleicht wird das Foto beim nächsten Jahreswechsel besser;)
Da ich dieses Jahr regelmäßig an einem Fotoprojekt teilnehmen wollte, bin ich in der Bloggerwelt auf die Suche gegangen und schlussendlich wieder bei Nic gelandet.
Glücklich darüber, dass BIWYFI auch 2014 weitergeführt wird, habe ich mir überlegt, was ich zum heutigen Thema zeige... Dieser Januar zeigte sich bisher ja nicht besonders grau - wie schön! - weswegen ich in alten Bildern kramte und dieses fand:


Diesen, in den Nebel heulenden Hund, haben wir in Dänemark gesehen. Ich kann mich noch gut an die fast mystisch anmutende Stimmung erinnern, die der Nebel verursachte. Die Schwaden zogen übers Meer, hüllten uns zeitweise komplett ein, keine Menschenseele...

Hier kommt ihr zum Projekt und die Themen für Januar.
Ein Fisch, so groß dass er sogar ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Trockenen nicht mal den Ameisen gewachsen.
(Chinesische Weisheit) 

 

Ich mache mich auf den Weg. Per Anhalter mit einem Wohnwagen quer durch Europa, von einem Ende zum anderen.
Auf der Suche nach Gastfreundschaft und Vertrauen, nach Freiraum in einer völlig durchstrukturierten Gesellschaft und nach einem Leben ohne Schubladendenken.
Eine Reise, die mich meinen eigenen Träumen, aber auch meinen Grenzen näherbringt.
Eine inspirierende Reise, ein Sprung ins Ungewisse.

(Tjerk Ridder)





Wie angekündigt, möche ich euch eines meiner Weihnachtsgeschenke vorstellen. Als ich eines Abends bei SternTV auf diese skurile Geschichte aufmerksam wurde, landete das Buch zu jener auf meiner sehr kurzen Weihnachts-Wunschliste.

Worum geht es
Niederländer Tjerk Ridder hat eine Vision: Mit dem Wohnwagen einmal quer durch Europa - von Utrecht nach Istanbul...ohne Auto...trampend! Begleitet wird er von Peter Bijl und Dackeldame Dachs. Das Motto: Man braucht andere, um voranzukommen. Auf so einer Reise erlebt man natürlich viel und davon wird in diesem Buch berichtet. Die Geschichten in Tagebuchform werden mit zahlreichen Fotos untermalt. Außerdem liegt eine DVD mit Liedern und Roadmoviesequenzen, bei denen ich wieder merke, wie sympatisch Niederländisch doch klingt;) (Leseprobe + Interview PDF

Es geht um tolle Begegnungen, Zweifel, Hilfsbereitschaft und Duschen unter Rasensprengern.

An meinen Augen ein tolles und inspirierendes Projekt, in mitreißende Worte gepackt. Verrückte Menschen braucht die Welt;) 

Alle, die ihm ein Stück auf seiner Reise weiterhalfen, wurden in den Wohnwagen eingeladen. Dort fragte er sie nach ihren Träumen. Die Träume und ein Plan mit Schritten zur Verwirklichung wurden in einer Konservendose verschlossen. Die Gäste legten das Haltbarkeitsdatum fest, bis wann der Traum erfüllt sein soll. Die Dose war Tjerks Geschenk, welches sie täglich an ihren Traum und vor allem an dessen Verwirklichung erinnern sollte.
Was steht in deiner Traumdose?

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