Life is a rollercoaster
Just gotta ride it
(Ronan Keating)


Ich habe noch ein Fotoprojekt entdeckt: auf Teresas Blog Fortuna mira est darf jeden Monat ein Foto zu einem bestimmten Thema eingereicht werden. Im April geht es um Transport. Ich hoffe, dass du eine Achterbahn auch gelten lässt;)

Ich wünsche euch ein schönes Osterfest.
Melly
 chocolate covered marshmallow



Für Schwarz-Weiß-Denker hört die Welt dort auf, wo sie bunt zu werden beginnt.
(Ernst Ferstl)

ebony and ivory


Heute möchte ich euch einen Musiker vorstellen, den ich Mittwoch nicht nur das erste Mal live erlebt habe, sondern überhaupt das erste Mal seine Songs hörte - ich bin quasie auf ein Konzert gegangen, ohne vorher zu wissen was mich erwartet. M. bekam Konzertkarten geschenkt und fragte mich, ob ich denn Lust hätte sie zu Daniel Wirtz zu begleiten: ein Rocker, der unplugged seinen Liedern einen ruhigen Ton verleiht. Das klang gut und ich habe sowieso nicht die schlechtesten Erfahrungen damit gemacht, auf Veranstaltungen zu gehen, bei denen ich die Künstler nicht so wirklich gut kenne.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Stimmung war toll, die Location war eh super für ein Akustikkonzert (Passionskirche Berlin Kreuzberg) und die Musik ging gut ins Ohr.
Klavier, Gitarren, Streicher - ich war etwas geschafft von Arbeit und habe mich von diesem wohltuhenden Klangteppich einhüllen lassen.
Ein schöner Abend. Danke Schwesterherz:)


Nachdem die BIWYFI-Fotoaktion beendet wurde (schade, aber wenn das Herz nicht mehr mitspielt, sollte man solche Dinge auch einfach loslassen können), bin ich sehr auf andere Fotoprojekte aus und wurde auch fix fündig. So mache ich heute bei Aileens Mittwochs-Projekt mit.


Mit diesem Foto möchte ich teilnehmen. Diese Biene scheint sich auch über das schöne Wetter zu freuen und kann wohl nicht genug bekommen, so wie ihr Köpfchen mit Pollen zugestäubt ist:D


Genießt das schöne Wetter und machts euch schön!
Melly

Was das Auto fahren angeht, könnte man mich als Dramaqueen bezeichnen. Die praktische(n) Führerscheinprüfung(en) war(en) ein Kampf und inzwischen könnte ich noch ein paar weitere Anekdoten aus "Melly in der rollenden Blechbüchse - vorsicht Einbahnstraße" preisgeben.
Aber ich muss mich auch mal selbst loben: nach 6 Jahren Führerscheinbesitz (scheiße, schon so lange...) und fast 2 Jahren im Besitz eines eigenen Autos, traue ich mich nun auch in der Dresdner Innenstadt zu fahren (vorrausgesetzt ich habe ein Navi).
Da solche "Aktionen" trotzdem sehr an meinem Nervenkostüm nagen, bin ich froh, dass ich in den letzten Wochen die Beziehung zu meinem Drahtesel und den Inline Skates wieder intensivieren konnte. Ich habe den Elberadweg für mich entdeckt und die aktiv rollende Welt mit Wind um der Nase hat mich wieder! Es ist quasie Teil II von diesem Post.

 
Wie kam es dazu? Ich habe mich eines früh morgens ausgeschlossen und die Zeit bis zum Arbeitsbeginn war noch lang. Es war arschkalt, aber ich entschied mich für einen Spaziergang an der Elbe. Ich sah einige Gassigeher vom Tierheim und eine Mühle, von deren Existenz ich bis dato nichts wusste. Ich erschrak fast ein wenig, als mir bewusst wurde, wie wenig ich mich doch in meiner Wahlheimat auskenne. Immerhin wohne ich schon über einem Jahr hier. Mit der Erkenntnis ging ich noch eine Weile, bis ich ins Auto stieg (Autoschlüssel hatte ich ja mit) und zur Arbeit fuhr.

Zu dieser, ich nenne es mal überspitzt Problematik, gibt es übrigens auf Arianes Blog ein tolles Projekt. Es geht darum, die unmittelbare Umgebung richtig kennen zu lernen und aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Mir fehlt die Zeit, daran teilzunehmen, aber schaut gern mal vorbei *klick*




Als das Wetter uns in der letzten Zeit mit reichlich Sonne beschenkte, war ich abwechselnd mit Rad oder Skates auf dem Elberadweg unterwegs. Und es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte ich wieder ein Stück zu mir zurückgefunden. So nutzte ich auch den heutigen Sonnensonntag für eine ausgedehnte Tour an der Elbe entlang. Scheene wars...


Manchmal braucht es einfach nur einen AHA- Moment der einem die Augen öffnet und manchmal braucht es einen vergessenen Schlüssel, eine Mühle und eine Stunde Spaziergang an der Elbe...

Every Day And Every Night I'm Wandering Around
Waiting For The Meaning Of It All
I Find Myself Staring Straight Into The Brightness
And Blinding Myself So I Can't See The Light Of Day

Seems I'm Gonna Have Some Difficulty
Gettin' Rid Of My Abusive Lifestyle
Abusive In The Means That It Trashes
My Body To The Core Of My Soul
Oh I Forsee Some Problems
Oh All My Habits Are So Hard To Let Go

Well I'll Confess, Yeah I'll Confess
Yeah I'll Confess On My Dyin' Bed

Like Watchin' My Television There
I Can Sit There And Stare, Stare, Stare...

Teile eines Songtextes von Pothead - einer Band, die ich euch heut vorstellen möchte.
Der Posttitel ist eigentlich nicht ganz passend, den "neu" ist die Band so garnicht. Sie wurde schon 1991 von zwei aus Seattle stammenden Rockern gegründet. Sie entschieden sich, ihr Glück in Deutschland (Berlin) zu versuchen und sind inzwischen so etwas wie Lokalmatadore in der Szene.

Trotzdem sind sie recht unbekannt, was sicherlich daran liegt, dass ihre Musik in keine Radiolandschaft passt. Seit 2000 veröffentlichen sie ihre Alben unter eigenem Label, denn es kam immer wieder zu Problemen mit den Plattenfirmen. Sie wollten sich von keinem vorschreiben lassen, wie ihre Musik zu klingen hat. In einer Welt, wo sich vieles um Verkaufszahlen dreht, eine Sache, die ich sehr sympathisch finde.

Ihre Musik ist geprägt von tiefen Gitarrenakkorden, wummernden Bässen und einem sehr charismatischem Gesang, von dem ich besonders in den Balladen angetan bin. Ich höre Pothead besonders gern beim Autofahren, die entspannteren Songs lieber als die "arg hart rockenden":D
Das Album, welches ihr hier seht, ist eines der Lieblinge aus meiner CD-Sammlung.

Seit 2006 stellen sie auf ihrer Internetseite WEB MIXE als kostenlosen Download zur Verfügung. Das sind Querschnitte aus allen Alben. Na wenn das mal nichts ist:) Ich bin leider erst seit Mix 4 dabei. Nachdem ein neuer Mix geboren wurde, ist der vorhergehende nicht mehr erhältlich. Also wenn ihr offen für Musik seid, die abseits des Mainstreams liegt oder eh gitarrenlastiges mögt, hört mal rein.
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